"Gelbbuch" über EU-Kommunikation: mehr Dezentralisierung, Mulitplikatoren stärken
Grundsätze des Gelbbuchs, ein weiterer Plan D: Diversifizierung, Dezentralisierung, Disseminieren, Entscheiden
Erläuterungen der Empfehlungen: Kernfragen / Empfehlungen / Kontext & Beispiel
1. Wahl realistischer Zielgruppen und Vermittler: Kommunikation sollte sich weder an den „einfachen Bürger“ noch „EU-Spezialisten“ richten, sondern sich über nationale Fachleute an branchenspezifische Zielgruppen wenden
2. Frühzeitige Einbeziehung von Unternehmen, Gewerkschaften und NGOs
3. Statt Zentralisierung und Vereinheitlichung eine lose Koordination zwischen den Institutionen und Generaldirektionen der Kommission
4. Radikale Dezentralisierung durch Nationalisierung der EU-Debatten, stärkere Eigenständigkeit der Vertretungen und attraktivere Karrieremöglichkeiten
5. Aufnahme von Kommunikationsmodulen in sämtliche EU-Programme und -–Politiken
6. Kommunikationsschulung für Beamte, Journalisten… und Politiker!
7. Ergänzung der Debatte durch unabhängige Moderatoren und Personen, die Diskussionen vorantreiben und die Meinungsbildung verfolgen
8. Erstellung ortsgebundener und mehrsprachiger Internet-Inhalte anstatt nur Konferenzen, Printmedien und Fernsehen
9. Optimierung und Aufstockung der Mittel, die für Kommunikationsaufgaben zur Verfügung stehen
10. Unverzügliche Dezentralisierung der Debatte zusätzlich zu den interinstitutionellen Verhandlungen
11. Rasche Umsetzung der jüngsten Kommissionsentscheidungen, einschließlich des Aktionsplans vom Juli 2005
12. Wirkung frühzeitig vor den Europawahlen 2009 erzielen
Reaktionen oder Fragen
EurActiv wird laufend und lange vor der Veröffentlichung von Konsultationsbeiträgen durch die Kommission über den Stand der Konsultation zum Weißbuch berichten – daher die Relevanz für Stakeholder, die EurActiv ihre Positionen zukommen lassen können.
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