Brüssel, 05. Januar 2006
Die Ablehnung des Verfassungsvertrages in Frankreich und den Niederlanden war ein heftiger Schlag und ein politischer Knock-out für die Europäische Union. In der allgemeinen Ratlosigkeit einigten sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf dem Juni-Gipfel auf eine „Reflexionsphase“.
Diese selbst auferlegte “Denkpause” hat bislang allerdings kaum gründliche Überlegungen angestoßen. Doch nun scheint es, als wolle Österreich die Ratspräsidentschaft dazu nutzen, der Pause ein Ende zu setzen und die Reflexion in der EU einzuleiten.
Auf dem EU-Frühjahrsgipfel soll die erste Bilanz der überarbeiteten Lissabon-Strategie gezogen werden, wenn sich die Staats- und Regierungschefs mit den nationalen Aktionsplänen beschäftigen.
EurActiv möchte Sie auf seine „Special Week“ zur österreichischen Ratspräsidentschaft aufmerksam machen. Im Rahmen dieser Woche (9. bis 13. Januar 2006) werden wir eine Reihe interessanter Themen beleuchten:
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