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7. Januar 2009
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Zyperns Staatschefs nehmen Friedensgespräche wieder auf [DE][en][fr

Erschienen: Dienstag 25. März 2008   

Während eines Treffens am 21. März 2008 haben sich die griechischen und türkischen Staatschefs der geteilten Insel auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen in den nächsten drei Monaten geeinigt. Nach mehr als 30 Jahren der Teilung bestehen somit wieder Hoffnungen auf eine Wiedervereinigung Zyperns.

Man wolle hervorheben, worüber man einig sei, nicht, worüber man uneinig sei, so der zypriotische Präsident Demetris Christofias nach einem Treffen vergangenen Freitag (21. März 2008). Der türkisch-zypriotische Führer Mehmet Ali Talat begrüßte den Anbruch einer „neuen Ära“ in der Beziehung der beiden Volksgruppen.

Die Gespräche fanden im offiziellen Amtssitz des UN-Zypernbeauftragten Michael Moller statt, der die Atmosphäre während der Gespräche als „sehr positiv und freundlich“ bezeichnete.

Dieses Treffen war das erste Treffen der Führer der beiden Volksgruppen seit der Wahl Christofias’ zum Präsidenten am 24. Februar 2008 (EurActiv vom 25. Februar 2008). Der letzte Versuch, die Verhandlungen zwischen Talat und Christofias’ Vorgänger Tassos Papadopolous aufzunehmen, war im September 2007 gescheitert.

Papadopolous hatte einen UN-Entwurf zur Wiedervereinigung der Insel, die seit der türkischen Invasion im Jahre 1974 geteilt ist, abgelehnt. Der Entwurf war eingeführt worden, um Griechenland von der Annexion der Insel abzuhalten.

Ein Teil der Vereinbarung zwischen Christofias und Talat betraf die Öffnung der „Ledra-Straße“, einem der fünf Kreuzpunkte im Herzen der zypriotischen Hauptstadt. Dieser Schritt soll die Atmosphäre der bevorstehenden Gespräche verbessern.

Kommissar für Erweiterung Olli Rehn begrüßte diese Vereinbarung und sagte, er freue sich darauf, in naher Zukunft selbst die „Grüne Grenze“ der Ledra-Straße zu überqueren. Die Kommission hatte 100 000 Euro für die Öffnung des Kreuzpunktes zur Verfügung gestellt.

Der slowenische Außenminister Dimitri Rupel, dessen Land gegenwärtig die EU-Ratspräsidentschaft innehat, bezeichnete die Öffnung als wichtigen symbolischen Schritt von politischer Bedeutung, der beide Seiten ermutigen würde, den Weg des Dialogs fortzusetzen.

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