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Erasmusstudenten streben nach Anerkennung [DE]

Veröffentlicht 23. Januar 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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2006 haben lediglich die Hälfte der Erasmusstudenten die im Ausland erbrachten Studienleistungen bei ihrer Rückkehr vollständig anerkannt bekommen. Diese Zahl lässt den Schluss zu, dass der hoch gelobte Europäische Hochschulraum bei weiten noch nicht voll funktionsfähig ist.

Nachdem die Kommission im Dezember 2006 offiziell das 20-jährige Bestehen des Erasmusprogramms  feierte, hat das Erasmus Student Network (ESN) am 18. Januar 2007 in ganz Europa die Erasmus-Tage  ins Leben gerufen.

Bei dieser Gelegenheit mahnten die Studenten an, dass die Kommission sich mehr dafür einsetzen müsse, die Anerkennung der Studienleistungen im Ausland zu verbessern und wiesen darauf hin, dass 2006 gerade einmal die Hälfte der Erasmus-Studenten eine vollständige Anerkennung der Studienleistungen an ihren Heimatuniversitäten erreichen konnten. Sie riefen die Kommission außerdem dazu auf, eine bessere finanzielle Unterstützung für Studenten zu gewährleisten, besonders für Studenten aus benachteiligten Verhältnissen und für jene aus Mittel- und Osteuropa.

Bei der Eröffnung der Feierlichkeiten ermutigte die Vizepräsidentin der Kommission Margot Wallström die Erasmus-Studenten, als “Botschafter Europas” aufzutreten. „Ihr, die ihr von Europa profitieren konntet, könnt nun eurerseits etwas für Europa tun: Berichtet euren Freunden und Kollegen von den Erfolgen der Europäischen Union und gebt eure Begeisterung für Europa und das Europäer-Sein weiter“, sagte sie. 

Bildungskommissar Jan Figel’ hob die Führungsrolle des Erasmusprogramms als Motor für die Modernisierung des Hochschulwesens in Europa hervor.

Erasmus ist das Hochschulprogramm der Kommission. Es soll transnationale Zusammenarbeit zwischen Universitäten anregen und auf diesem Wege die europäische Dimension des Hochschulwesens stärken, die Mobilität der Studenten fördern und die akademische Anerkennung von Studienleistungen und Abschlüssen, die in ganz Europa erworben wurden, verbessern. 

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