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Hohe Beamte der Kommission und ein Vertreter einer der größten Öl- und Gaskonzerne Mitteleuropas forderten gestern (2. Juli 2008), dass beim Nabucco-Projekt Fortschritt gemacht werden müsse, dessen Ziel es ist, die Abhängigkeit Europas von russischem Gas zu verringern. Sie warnten jedoch, dass die Realisierung des Projekts von der Außenpolitik abhänge.
Die Rolle der Kernenergie im Energiemix der EU war das Thema einer hitzigen Debatte während einer Konferenz am 2. Juli 2008 in Brüssel, bei der es um eine Reihe von Fragen im Bereich Kernkraft ging, wie Finanzierung, Sicherheit und Abfallentsorgung.
Während die EU eine dritte Runde der Energieliberalisierung in die Wege leitet, warnen einige Beobachter, dass der Gassektor mit besonderer Vorsicht behandelt werden müsse, da die derzeitigen Vorschläge die Spannungen zwischen Europa und seinem größten Gaslieferanten – Russland – erhöhten. (mehr)
Sowohl industrielle Verbraucher als auch Privathaushalte sind mittlerweile theoretisch in der Lage, sich frei für einen Energieversorger zu entscheiden, nachdem die neuen EU-Richtlinien 2004 und 2007 in Kraft getreten sind; zahlreiche Hindernisse verbleiben jedoch und ein einheitlicher europäischer Energiemarkt ist noch weit entfernt von einer Realisierung. (mehr)
Der Mangel an international geltenden Kriterien zur nachhaltigen Produktion und die Vielzahl verschiedener Maßnahmen auf Regierungsebene zum Schutz der heimischen Märkte halten die Entwicklung des weltweiten Biokraftstoffhandels zurück und könnten den Fortschritt der EU hemmen, ihrem Ziel, Öl im Verkehr schrittweise zu ersetzen, näher zu kommen. (mehr)