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Nuclear power will play an increasingly important role in China's energy policy as the world's most populous nation seeks to tackle climate change, the country's EU Ambassador Zhe Song said in a detailed and wide-ranging interview with EurActiv.
Eine Erweiterung der Atomkraft wird ein wichtiger Bestandteil des Beitrages Chinas sein seine Energieproduktion bis 2020 zu verdoppeln, obwohl sie weiterhin nur 4 Prozent der Gesamtversorgung stellen wird.
Botschafter Song, der die chinesische EU-Vertretung leitet, sagte dass Atomenergie eine bedeutende Position in Chinas derzeitiger Energiestrategie haben werde und dass diese signifikant wachsen werden.
Die chinesische Regierung habe eine Energieversorgungsstrategie erstellt, die auf Kohle basiert und diversifiziert ist. In dieser Strategie habe Atomenergie eine bedeutende Funktion.
In der Zukunft werde man den Bau von Atomenergie aktiv fördern und seinen Anteil and der Gesamtversorgung erhöhen. Atomenergie werde eine Schlüsselkomponente der nationalen Energiestrategie sein, so Song weiter.
Der Botschafter sagte, dass sich Chinas Atompolitik von einer "moderaten Entwicklung" zu einer "aktiven Entwicklung" gewandelt habe und sich schon bald in eine "energische Entwicklung" bewegen werde.
Im 21. Jahrhundert werde China einer der größten und am schnellsten wachsenden Energieproduzenten und das Land mit den meisten Kapazitäten sein.
In Chinas nationalem Atomenergie-Entwicklungsplan (2005 bis 2020) steht geschrieben, dass man, im Gegensatz zu den derzeit weniger als 2 Prozent, mehr als 40 Millionen Kilowatt bis 2020 erzeugen müsse und seinen Anteil an der Gesamtenergie auf 4 Prozent erhöhen müsse, um die geforderte Kapazität zu erreichen, so der Botschafter weiter.
China habe daran gearbeitet die Energieeffizienz zu erhöhen, indem man alte Kraftwerke langsam vom Netz nehme, so Botschafter Song. Außerdem würde man stark in grüne Technologien investieren. China sei der größte Nutzer von Solaranlagen in der Welt. Sowohl Atomenergie als auch die Nutzung von Methan in den dörflichen Gegenden Chinas hätten sich bedeutsam entwickelt, fügte er hinzu.
Botschafter Song sagte, dass China auf ein erfolgreiches Ergebnis bei der Kopenhagener Konferenz zum Klimawandel hoffe, die später im Jahr stattfinden wird.
Trotzdem werde China weiterhin auf dem Prinzip der "gemeinsamen aber verschiedenen Verantwortlichkeiten" beharren, das beinhaltet, dass Industriestaaten die größeren Lasten zur Reduzierung der Treibhausgase zahlen müssen, da Entwicklungsländer bisher noch nicht soviel Schäden hätten verursachen können.
Er sagte auch, dass die Beziehungen zwischen der EU und China nun wieder normalisiert seien, nachdem Ende 2008 ein hochrangiger Gipfel abgesagt wurde und er gab bekannt, dass die beiden Seiten sich dazu geeinigt hätten, ein KMU-Zentrum in China zu errichten, das kleinen europäischen Firmen den Zugang zum chinesischen Markt ermöglicht.
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