Die am 24. Januar veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der Befragten der Meinung ist, dass die Regierungen erneuerbare Energien weiterentwickeln, mehr in neue Technologien investieren und die Energieabhängigkeit verringern sollten.
47 % der Befragten halten die EU für die angemessenste Ebene für energiepolitische Entscheidungen bezüglich der hohen Ölpreise, des Klimawandels und der Sicherheit der Energieversorgung. Indes sind 37 % der Ansicht, dass die die Entscheidungen auf nationaler Ebene getroffen werden sollten. Briten und Finnen sind besonders skeptisch: 66 % beziehungsweise 67 % glauben, dass den Herausforderungen am besten auf nationaler Ebene begegnet werden kann.
Sonnenergie (48 %) ist die bevorzugte Alternative zu Energieimporten, an dritter Stelle liegt Windenergie (31 %). Die Förderung von Forschung im Bereich neuer Energietechnologien wie Wasserstoff und saubere Kohle kommt auf den zweiten Platz (41 %).
Eine stärkere Regulierung der Ölmärkte sehen nur wenige als eine Lösung (23 %), und lediglich 12 % sehen in der Atomkraft die beste Alternative.
Gleichzeitig geht aus der Umfrage jedoch hervor, dass die meisten Menschen (54 %) nicht bereit sind, für erneuerbare Energien mehr zu zahlen. In den zehn neuen Mitgliedstaaten ist die Ablehnung noch höher (66 %). Diejenigen, die höhere Preise in Kauf nehmen würden (27 %), würden bis zu 5 % mehr zahlen. In Dänemark, Finnland, Luxemburg und den Niederlanden sowie in Großbritannien, Spanien und Frankreich ist der Widerstand am geringsten (unter 50 %).



