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Das Europäische Parlament hat in einer Abstimmung über das nächste siebenjährige F&E-Programm (2007 – 2013) € 2,4 Milliarden für die Energieforschung vorgesehen. Zwei Drittel dieser Mittel sollen für die Erforschung erneuerbarer Energien und der Energieeinsparung verwendet werden.
Am 15. Juni 2006 haben die Mitglieder des Europäischen Parlaments über das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU (7.RP) abgestimmt. Im Juli wird der Ministerrat der EU dem überarbeiteten Paket seine endgültige Zustimmung geben.
Das Programm verfügt nun über ein Gesamtbudget von € 50,5 Milliarden. Das sind im Vergleich zum 6. RP (2002 – 2006) € 16,3 Milliarden mehr.
€ 2,4 Milliarden sollen für die Erforschung sauberer Energien verwendet werden, wobei die Mitglieder des Parlaments sichergestellt haben, dass € 1,6 Milliarden in Programme für erneuerbare Energien und Energieeffizienz investiert werden.
Umweltschützer lobten diesen Schritt des Europäischen Parlaments - insbesondere nachdem die Kommission in ihrem Vorschlag vom April die Finanzmittel keinem speziellen Verwendungszweck, in diesem Falle Energieressourcen, zugeordnet hatte. Claude Turmes von der Fraktion der Grünen/ FEA, welcher sich für mehr Finanzmittel für saubere Energien stark gemacht hatte, sagte, dies seien € 450 Million mehr als die Kommission vorgeschlagen habe.
In einer Parallelabstimmung, stellte das Parlament weiter € 4 Milliarden für die Nuklearforschung und Trainingsmaßnahmen im Rahmen des Vertrags zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) von 1957 zur Verfügung.
Frauke Thies, Umweltaktivistin von Greenpeace im Bereich Erneuerbare Energie in der EU, sagte, die Unterstützung der Atomenergie sei ein schändliches Eigentor des Europäischen Parlaments, welches der Zukunft ein gefährliches Erbe hinterlässt.