Die Energieminister haben die Pläne, große integrierte Energieunternehmen wie EDF in Frankreich und E.ON in Deutschland zu entflechten, abgelehnt. Die Kommission muss also von vorne anfangen und für September neue Vorschläge ausarbeiten.
Bei einem Treffen am 6. Juni in Luxemburg, bei dem über die Zukunft der Liberalisierung der Energiemärkte diskutiert wurde, stimmten die Minister darin überein, „dass bei der Frage nach einer wirksamen Entflechtung (Unbundling) des Netzbetriebs von der Erzeugung und vom Vertrieb Handlungsbedarf besteht.“
Sie machten jedoch auch deutlich, dass die Entflechtung von Energiefirmen nur eine von mehreren Möglichkeiten sei, um den Wettbewerb anzukurbeln.
Vor allem sei die Entflechtung kein „Allheilmittel“, so der deutsche Wirtschaftsminister Glos in einer Pressemitteilung.



