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Stellenangebot registrierenIn einem Bericht des französischen Senats wird die EU aufgefordert, einen Paradigmenwechsel in der Energiepolitik vorzunehmen, um den Klimawandel besser bekämpfen zu können und den dramatischen "Ölschock" abzuwenden, der spätestens 2020 drohe.
In Folge der Kombination aus Angebotsknappheit und steigender Energienachfrage von Seiten Chinas, Indiens und den USA liegt die Vermutung nahe, dass der Preis für einen Barrel Öl bis 2020 auf über $ 150 steigen wird. Hierdurch kann das BIP in den Verbraucherstaaten um bis zu 2 % sinken, warnten die Senatoren Laffitte und Saunier in einem Bericht an das Parlamentarische Amt für die Bewertung der wissenschaftlichen und technologischen Entscheidungen(OPECST).
Während der Präsentation des Berichts
am 29. Juni warnten die beiden Senatoren davor, dass die wirkliche Bedrohung darin bestehe, dass der Klimawandel außer Kontrolle geraten würde, was schwerwiegende finanzielle Folgen hätte, die bisher erheblich unterschätzt würden. Die Kosten des Klimawandels könnten von derzeit einem Prozent des weltweiten BIP auf 2,5 bis 3 % steigen, heißt es in dem Bericht.
Um dieser drohenden Krise begegnen zu können, fordert der Bericht eine Paradigmenwechsel in der Energiepolitik, in welcher die EU eine entscheidende Rolle zu spielen habe. Der Übergang zu einem neuen Energie-Zeitalter sollte über besondere Steuern finanziert werden, welche ausschließlich für die Förderung erneuerbarer Energien, von Wärmedämmung, Biokraftstoffen sowie anderer klimafreundlicher Technologien verwendet werden dürften – insbesondere im Verkehrssektor.
Zur Finanzierung dieses Systems werden unter anderem Mautgebühren, auf CO2-basierte Steuern auf Autos und eine Erhöhung der Benzinsteuern vorgeschlagen. Hierdurch könnte der Staat € 3 - 4 Milliarden zusätzlich einnehmen.
Wissenschaft und Technologie ermöglichen diesen Wechsel, da die Möglichkeit, bestehe, fossile Brennstoffe zu ersetzen, wofür Technologien notwendig seien, die es entweder bereits gebe oder kurz vor der Marktreife stünden, schreiben die Senatoren.