EurActiv Logo
EU-Nachrichten & Politikdebatten
- durch Sprachenvielfalt -
Bulgaria News
Turkey News
Germany News
Spain News
France News
United Kingdom News
Poland News
Czech Republic News
Slovakia News
Hungary News
Romania News
Serbia News
Greece News
Italy News
Bulgaria Turkey Germany Spain France United Kingdom Poland Czech Republic Slovakia Hungary Romania Serbia Greece Italy
EurActiv.com Réseau

ALLE SEKTIONEN BROWSEN

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Auf Grund des großen Erfolgs von EurActiv Deutschland findet die komplette deutschsprachige EU-Berichterstattung des EurActiv-Netzwerkes nun über Euractiv.de statt.

Die deutschsprachige Fassung von EurActiv.com wird nicht mehr aktualisiert, alle bisherigen übersetzten Texte bleiben aber im Archiv für Sie verfügbar.

Wir freuen uns, Sie künftig auf EurActiv.de begrüßen zu dürfen!

G8-Länder wollen “offene und transparente” Energiemärkte schaffen [DE]

Veröffentlicht 17. Juli 2006 - Aktualisiert 29. Januar 2010
Druckoptimierte VersionEinem Freund senden

Die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen haben sich auf ihrem Gipfel am Wochenende für offene und transparente Energiemärkte ausgesprochen. Überschattet wurde das Treffen vom Nahost-Konflikt und dem neuen Höhenflug der Ölpreise.

Die Vereinigten Staaten, Russland, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada haben am 16. Juni in St. Petersburg eine gemeinsame Erklärung  zur Energiesicherheit angenommen. 

Die Staatsoberhäupter erkannten das „geteilte Interesse der Energieförder- und verbraucherländer“ an und verpflichteten sich zur Schaffung „offener, transparenter […] und konkurrenzbetonter Märkte“ als Voraussetzung für die globale Energiesicherheit. Die gemeinsame Erklärung gilt als Schritt hin zur Ratifizierung der Energiecharta durch Russland, die sie diese Grundsätze rechtlich bindend machen würde. 

Aber die anhaltende Gewalt im Nahen Osten überschattete die Gespräche über die Sicherheit der Energieversorgung. Die asiatischen Märkte verzeichneten einen Anstieg der Ölpreise auf knapp 78 Dollar pro Barrel. In der Erklärung heißt es daher außerdem, dass mehr Anstrengungen unternommen werden müssen, um den Verbrauch im Verkehrssektor, der zwei Drittel des gesamten Weltölverbrauchs ausmacht, zu verringern. Darüber hinaus müssten Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz sowie die Entwicklung alternativer Kraftstoffe, einschließlich Wasserstoff, vorangetrieben werden. 

Die Gipfelteilnehmer einigten sich auf einen Sieben-Punkte-Plan, der die folgenden Zielsetzungen umfasst:

  • Verbesserung der Transparenz, Vorhersehbarkeit und Stabilität der globalen Energiemärkte
  • Verbesserung des Investitionsklimas im Energiebereich
  • Verbesserung der Energieeffizienz und von Maßnahmen zur Energieeinsparung
  • Diversifizierung des Energiemixes
  • Sicherstellung der Sicherheit der kritischen Infrastruktur 
  • Verringerung der Energiearmut 
  • Bekämpfung des Klimawandels und nachhaltige Entwicklung 

Advertising