Der Aktionsplan für Energieeffizienz soll in den nächsten sechs Jahren umgesetzt werden. Er sieht 75 Maßnahmen zu zehn Schwerpunktbereichen vor:
- Mindestnormen für die Energieeffizienz und Kennzeichnung verschiedener Produktgruppen wie Boiler, Kopierer, TV-Geräte und Lampen (ab 2007)
- Mindestanforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden und Förderung von Niedrigstenergiehäusern, den so genannten „Passivhäusern“ (2008-2009)
- Steigerung der Effizienz von Stromerzeugung und -verteilung (2007-2008)
- Rechtsakte zur Senkung des CO2-Ausstoßes von Pkw auf 120 g CO2/km bei Pkw bis 2012 (2007)
- Erleichterung einer geeigneten Finanzierung der Energieeffizienz-Investitionen von KMU und Energiedienstleistern (2007-2008)
- Impulse zur Steigerung der Energieeffizienz in den neuen Mitgliedstaaten
- Bessere und kohärente Besteuerung im Hinblick auf die Vorbereitung eines Grünbuchs über indirekte Steuern (2007)
- Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Energieeffizienz
- Steigerung der Energieeffizienz in Agglomerationen durch einen „Bürgermeisterkonvent“ zum Austausch bester Praktiken (2007)
- Internationale Rahmenabkommen zur Förderung der Energieeffizienz weltweit
Es bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz tatsächlich auch zu einem gesunkenen Energieverbrauch führen werden (siehe EurActiv vom 18. Oktober 2006).



