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EU-USA Abkommen über Energiesparen bei Bürozubehör [DE]

Veröffentlicht 18. Juni 2009 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Die Europäische Kommission einigte sich gestern (17. Juni 2009) mit der US-Umweltschutzagentur stringentere Energiestandards für Computer, Kopierer und Drucker zu setzen, die sich für das EU-USA „Energiestern“-Kennzeichen klassifizieren sollen.

Die Kommission erwartet, dass es Energieeinsparungen in dem Unfang von 22 Terawatt-Stunden (TW) allein in der EU geben würde, für alle Käufe in den nächsten drei Jahren, sobald die Kriterien am 1.Juli in Kraft getreten sind. Die Einsparungen werden in den nächsten sechs Jahren geschehen und es wird erwartet, dass sie in etwa mit dem jährlichen Energiebedarf von Irland übereinstimmen. 

Strengere Spezifikationen für Computer würden 18 TW einsparen und wenn man Geräte wie Faxe und Drucker dazu zählen würde, würde der Energiebedarf um weitere 4 TW fallen, wenn man es mit dem derzeitigen Szenario vergleiche. 

Der “Energiestern” ist ein freiwilliges Etikett, dass Verbrauchergeräten gegeben werden kann, die bestimmte Energieeffizienzstandards zu erfüllen haben. Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) hat ein System im Jahr 1992 eingeführt, dass mittlerweile zum Standard in den Vereinigten Staaten geworden sind. 

Die neuen Kriterien sind ein wichtiger Beitrag zum Erreichen der Energieeffizienzziele der EU. Der Energiestern ist ein sehr erfolgreiches Beispiel der Kooperation mit den USA, welches konkrete Energie- und CO2-Einsparungen weltweit mit sich zieht, während Verbraucher und Unternehmen Geld sparen, sagte der Energiekommissar Andris Piebalgs (siehe EurActiv LinksDossier).

Sowohl Mitgliedsstaaten als auch die EU-Institutionen haben bindende Abkommen, dass sie die Standards zumindest auf dem Niveau des Energiesterns beim öffentlichen Vergaberecht anwenden. 

Die EU-Kommission plant schon bald weitere Kriterien für andere Bürogeräte einzuführen, wie zum Beispiel für Server und Datenbanken.

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