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Umfrage: EU-Firmen fürchten Chinas unberechenbare Regulierung

Veröffentlicht 29. Juni 2010 - Aktualisiert 30. Juni 2010
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Europäische Firmen seien weiterhin optimistisch über Chinas wirtschaftliche Wachstumsaussichten, doch weniger zuversichtlich bezüglich des kurzfristigen vorhersehbaren Profits. Sehr besorgt seien sie über die unberechenbare Regulierung des Landes, fand eine Umfrage.

Eine jährliche Umfrage unter mehr als 500 EU-Firmen in China wurde am Dienstag (29. Juni) veröffentlicht. Sie zeigte, dass 78 Prozent der Teilnehmer insgesamt optimistisch zu den Wachstumsaussichten seien, ein Anstieg von den 65 Prozent des letzten Jahres in der Mitte der globalen Krise.

Doch nur 34 Prozent der Firmen, die von der EU-Handelskammer in China befragt wurden, drückten Optimismus über ihre Profitaussichten in den nächsten zwei Jahren aus.

Ein Faktor, der die Hoffnungen bedrückt, sei die wachsende Konkurrenz durch lokale chinesische Firmen, fand die Umfrage.

Wie in der Vergangenheit auch fand die Umfrage weit verbreiteten Missmut unter den EU-Firmen bezüglich der Einmischung der Regulierer und [resultierende] Unsicherheit.

Die große Mehrheit der Teilnehmer erwartete nicht, dass die Regulierung für ausländische Firmen in der nahen Zukunft fairer werden würde.

„Die beliebige Durchsetzung der Gesetze und Regulierungen, der undurchsichtige und beschwerliche Registrierungsprozess sowie Sorgen um den Schutz der geistigen Eigentumsrechte sind weiterhin große Sorgen für europäische Unternehmen in China“, so Jacques de Boisseson, der Präsident der Handelskammer, in einer Stellungnahme.

„Diese beständigen Herausforderungen in der Regulierung mindern die Attraktivität Chinas als langfristiges Ziel für Investitionen.“

(EurActiv mit Reuters.)

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