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Die Regierungen Bulgariens und Rumäniens zeigen sich zuversichtlich, dass sie der EU am 1. Januar 2007 werden beitreten können.
Bulgarien und Rumänien haben positiv auf den am 16. Mai veröffentlichten Monitoring-Bericht reagiert. Unterdessen bekräftigte Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Bukarest, dass es die Kommission zwar eindeutig vorziehe, dass die beiden Länder der EU zur gleichen Zeit beitreten, dass die Reformfortschritte aber individuell bewertet würden.
Der rumänische Ministerpräsident Calin Popescu Tariceanu sagte, er sei mit dem Kommissionsbericht zufrieden, da sein Land von der EU noch nie so gute Noten bekommen habe. Bukarest würde die Reformen weiter entschieden vorantreiben, um im Januar 2007 EU-Mitglied werden zu können.
Laut Tariceanu sei die Regierung entschlossen, die Dynamik beizubehalten und den Kampf gegen die Korruption fortzuführen. Die Alternative 2008 werde von den rumänischen Behörden nicht in Betracht gezogen.
Der bulgarische Premier Sergej Stanischew sagte, der Kommissionsbericht sei „ermutigend“ und stelle einen Anreiz zur Verdoppelung der Anstrengungen dar. Die Schlussfolgerungen stimme die Regierung zuversichtlich, dass sie auf dem rechten Weg seien.
Der bulgarische Außenminister Ivailo Kalfin bezeichnete den Bericht als „ausgewogen“. Innenminister Rumen Petkov sagte, der Bericht sei ein Anreiz für weitere Reformbemühungen.
Die bulgarische Außenministerin Meglena Kuneva erklärte selbstbewusst, dass es Bulgarien schaffen würde, innerhalb der nächsten 227 Tage, die erforderlichen Fortschritte zu erzielen. Den Bericht beschrieb sie als „korrekt“ und „sehr unterstützend“.
Indes stellt die Ratifizierung der Beitrittsverträge durch sämtliche 25 Mitgliedstaaten eine weitere Hürde dar. Denn Frankreich, Deutschland und andere Länder haben die Verträge bislang nicht ratifiziert.