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Slowenien: Euroeinführung birgt Inflationsrisiken [DE]

Veröffentlicht 04. Januar 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Slowenien hat am 1. Januar 2007 die Einführung des Euro gefeiert. Die neue Währung könnte jedoch auch steigende Preise mit sich führen.

Slowenien hat am 1. Januar 2007 die Gemeinschaftswährung eingeführt und ist somit das erste der zehn 2004 beigetretenen Länder, das diesen Schritt vollzogen hat. Die Eurozone umfasst damit 13 Staaten mit insgesamt über 316 Millionen Einwohnern. 

Die bisherige slowenische Währung – der Tolar – wird innerhalb der nächsten zwei Wochen durch den Euro ersetzt werden. Slowenien ist stolz darauf, die wirtschaftlichen Anforderungen für eine Mitgliedschaft in der Eurozone erfüllt zu haben.

Finanzminister Andrej Bajuk sagte, die Euroeinführung sei extrem wichtig für Slowenien. Er sei überzeugt, dass sein Land beträchtliche Nettogewinne einstreichen werde, dass die Exportrate erhöht werden könnte und dass die Entwicklung schneller und besser als zuvor voranschreiten werde.

Nichtsdestotrotz räumte er ein, dass die Euroeinführung die Gefahr steigender Preise berge – eine kürzlich durchgeführte Befragung kam zu dem Ergebnis, dass 40% der Slowenen Inflation fürchten. 

Der für Wirtschaft und Währung zuständige Kommissar Joaquín Almunia sagte: „Dies ist ein wichtiger Tag für Slowenien, das als erstes der 2004 der EU beigetretenen Länder den Euro einführt.“ Er forderte die slowenische Bevölkerung jedoch auch dazu auf, „ in den nächsten Tagen und Wochen wachsam [zu] sein und auch auf die Preise [zu] achten.“

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