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EU will KMU-Exporte fördern

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Veröffentlicht 09. Juli 2010, aktualisiert 23. Dezember 2011

International tätige Unternehmen vermeldeten Beschäftigungswachstum von sieben Prozent, wohingegen diejenigen, die sich auf lokale Märkte beschränken, um ein Prozent zulegten. Jedoch besteht Sorge um das niedrige Interesse an internationalem Handel unter den KMU. Lediglich vier Prozent derjenigen, die nicht außerhalb ihres Landes Geschäfte tätigen, planen, über ihre Grenzen hinauszuwachsen.

EU-Beamte sagten, der kommende Recherche- und Innovationsplan werde sich Wege ansehen, Unternehmen zu helfen, in die schnell wachsenden Exportmärkte einzubrechen. Innovation und Internationalisierung gingen Hand in Hand, doch seien KMU sich der öffentlichen Unterstützung nicht bewusst, die ihnen zur Verfügung steht.

Die neue Innovationsstrategie wird einen breiteren Blick auf die Frage werfen, unter anderem auf die Förderung neuer Geschäftsmodelle und neuer Dienstleistungen.

Die Debatte läuft, ob EU-Agenturen, die für Innovation und internationalen Handel zuständig sind, als Teil der neuen Innovationsplanung zusammengelegt werden sollen.

Brüssel will KMU auf globaler Bühne sehen

Die Europäische Kommission plant auch, weltweit eine Reihe neuer Büros zu eröffnen, um kleinen Firmen zu helfen neue Märkte zu erschließen (EurActiv 15.01.10).

Finanzierung ist Geschäftszentren in Indien und China zur Verfügung gestellt worden; Russland, Thailand und Brasilien stehen wahrscheinlich als nächstes auf der Liste.

Export-basierte Unternehmen sind größtenteils im Tagebau zu finden (58 Prozent), in der Herstellung (56 Prozent), dem Großhandel (54 Prozent), der Forschung (54 Prozent), dem Kraftfahrzeugverkauf (53 Prozent), der Vermietung (39 Prozent) und im Transport- und Kommunikationssektor (39 Prozent). Jedoch hofft die EU, dies auf andere Sektoren auszuweiten, in denen kleine Firmen aktiv sind.

Eine sich ändernde KMU-Landschaft

Der Fokus auf Internationalisierung kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem europäische KMU weiterhin mit den Auswirkungen der globalen Finanzkrise zu kämpfen haben.

Ein separates EU-gesponsertes Forschungsprojekt, die KMU-Leistungsüberprüfung, zeigte auf, dass kleine Firmen ein massiver Motor für die Zunahme an Arbeitsplätzen zwischen 2000 und 2008 waren, doch seit Beginn der Krise ist dieser abgedrosselt.

Wohingegen die Zahl an KMU in Europa stetig gestiegen war, ist dieser Trend nun zu Ende gegangen und Unternehmen gehen Bankrott, da die Nachfrage der Verbraucher sinkt und es schwer für sie ist, Kredite aufzunehmen.

Der Bericht beinhaltet Details über die relative Bedeutung der KMU für die nationalen Wirtschaften in ganz Europa und ihre Rolle bei der Arbeitsplatzbeschaffung. Er untersucht ebenfalls die Anstrengungen der Regierungen, Bürokratie zu reduzieren, Unternehmertum zu fördern und den Small Business Act umzusetzen.

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