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Die hauptsächlichen Prioritäten der französischen Ratspräsidentschaft im Bereich Wirtschaftpolitik seien die Finanzkrise sowie die steigenden Benzin- und Lebensmittelpreise. Dies sagte gestern (15. Juli 2008) die wirtschaftliche Ministerin für Wirtschaft und Finanzen, Christine Lagarde, den Europaabgeordneten gegenüber.
Vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Inflation warnte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) gestern (9. Juli 2008) betont vor Lohnerhöhungen. Er sagte, in der gegenwärtigen Situation könnten höhere Gehälter zu einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise führen.
In den neuen EU-Mitgliedstaaten wird derzeit viel über die Einführung von Einheitssteuern diskutiert und Rufe nach Steuersenkungen und -vereinfachungen sind auch anderswo in Europa zu hören. (mehr)
Dem Maastrichter Vertrag zufolge haben alle neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union das Recht, sich der europäischen Einheitswährung, dem Euro, anzuschließen. (mehr)