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Die deutsche Regierung hat Zahlen veröffentlicht, die vermuten lassen, dass Deutschland erstmals seit 2002 den Stabilitätspakt einhalten könnte.
Das deutsche Haushaltsdefizit, das letztes Jahr noch 3,7% betrug, ist in der ersten Hälfte des Jahres 2006 auf 2,5% des BIP gesunken. Laut des Statistischen Bundesamtes ist die verbesserte Lage, auf höhere Steuereinnahmen und die günstige Konjunktur zurückzuführen.
Die Bundesbank geht davon aus, dass Deutschland 2006 den Stabilitätspakt einhalten wird – zum ersten Mal seit 2002. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt schreibt den EU-Mitgliedstaaten vor, die Neuverschuldung unter 3% und die Staatsverschuldung unter 60% des BIP zu halten.