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EU-Unternehmen besorgt über steigenden Euro [DE]

Veröffentlicht 04. Oktober 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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BusinessEurope, die Stimme der europäischen Unternehmen, hat die EU aufgefordert die Wertsteigerung des Euro gegenüber des US-Dollar, des chinesischen Yuan und des japanischen Yen zu stoppen. Der Verband sagt, der Kurs habe eine 'Schmerzgrenze' für europäische Unternehmen erreicht.

In einem Brief vom 2. Oktober 2007 hat Ernest-Antoine Seillière, der Präsident von BusinessEurope, Jean-Claude Juncker, den luxemburgischen Premierminister und Präsidenten der Eurogruppe, aufgefordert, die Interessen der Eurozone nach dem anhaltenden Anstieg des Euros gegenüber anderen Währungen zu verteidigen.

Im Vorfeld des Treffens der Europäischen Zentralbank (EZB), das am 4. Oktober 2007 zur Überprüfung der Zinssätze, die derzeit bei 4% liegen, stattfinden wird, schreibt Seillière, dass der Euro eine ‚Schmerzgrenze’ für europäische Unternehmen erreicht habe; er habe die 1,40-Dollar-Marke überschritten und eine Wertsteigerung gegenüber dem chinesischen Yuan und dem japanischen Yen erfahren.

Seillière fordert die europäischen G7-Länder (Frankreich, Deutschland, Italien und das Vereinigte Königreich) auf, diese Frage während des nächsten Treffens der G7 von 19. bis 22. Oktober 2007 aufzuwerfen, um zu verkünden, dass der Euro nicht die Anpassungsvariable sein könne, um das Defizit der Zahlungsbilanz der USA gegenüber unflexiblen Währungssystemen in anderen Teilen der Welt zu reduzieren.

BusinessEurope forderte weiterhin die EU-Mitgliedstaaten auf, ihre Angelegenheiten zu regeln und Reformen durchzuführen, welche die Produktivität und die Wettbewerbsfähigkeit unterstützten, um die europäischen Unternehmen zu ermutigen, weiterhin zu investieren und Arbeitskräfte einzustellen.

Die Forderung der europäischen Unternehmen, dem Anstieg des Euros Einhalt zu gebieten, folgten der Kritik des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy an der Inaktivität der europäischen Zentralbänker, Finanzminister und der EZB selbst in Hinblick auf deren Umgang mit der derzeitigen Krise der internationalen Finanzmärkte, da der schwächer werdende Dollar französische Exporte teurer gemacht hat.

Diese Woche hat der italienische Premierminister Romano Prodi seine Bedenken gegenüber des starken Euro geäußert und erklärt, er teile diese mit der deutschen Bundeskanzlerin, Angela Merkel.

Die Eurogruppe, die aus den 13 Finanzministern der Länder der Eurozone besteht, wird am 8. Oktober 2007 zu einem Treffen zusammenkommen.

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