EurActiv Logo
EU-Nachrichten & Politikdebatten
- durch Sprachenvielfalt -
Click here for EU news »
EurActiv.com Réseau

ALLE SEKTIONEN BROWSEN

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Auf Grund des großen Erfolgs von EurActiv Deutschland findet die komplette deutschsprachige EU-Berichterstattung des EurActiv-Netzwerkes nun über Euractiv.de statt.

Die deutschsprachige Fassung von EurActiv.com wird nicht mehr aktualisiert, alle bisherigen übersetzten Texte bleiben aber im Archiv für Sie verfügbar.

Wir freuen uns, Sie künftig auf EurActiv.de begrüßen zu dürfen!

Eurozone: Wachstum auf Sechsjahreshoch [DE]

Veröffentlicht 03. Oktober 2006 - Aktualisiert 29. Januar 2010
DruckversionSend by email

Wegen fallender Ölpreise und sinkender Arbeitslosenzahlen ist der Aufschwung in der Eurozone stabil und die Wachstumsraten könnten Ende des Jahres sogar höher ausfallen als erwartet.

Nach dem von der Kommission am 2. Oktober 2006 veröffentlichten Vierteljahresbericht, konnte sich das Wirtschaftswachstum in der Eurozone im ersten Halbjahr 2006 auf eine Jahresrate von 3, 4% steigern. So schnell wuchs das BIP im Eurogebiet seit sechs Jahren nicht mehr. 

Trotz hoher Ölpreise und eines leicht verlangsamtem globalen Wachstums konnte sich die Wirtschaft in der Eurozone vor allem durch die gestiegene Binnennachfrage, größere Investitionen, einem hohen Grad an Verbrauchervertrauen und der positiven Arbeitsplatzentwicklung rasant steigern.

In der Tat war die Entwicklung des Arbeitsmarktes in den letzten fünf Jahren mit der Schaffung von fünf Millionen Arbeitsplätzen bemerkenswert. Die Anzahl der Beschäftigten stieg im ersten Halbjahr 2006 mit einer Jahresrate von 1, 5% - der höchste Anstieg seit 2000 – was zur weiteren Verringerung der Arbeitslosenquote beigetragen hat. Im Juli 2006 belief sich die Arbeitslosenquote auf 7,8% aller Arbeitnehmer – ein ganzer Prozentpunkt unter dem Höchststand von 2004.

Dennoch betont der Bericht auch, dass mehr getan werden könnte, da die strukturelle Arbeitslosigkeit unverändert hoch bleibe und die Beschäftigungsraten immer noch hinter den Lissabonzielen zurückblieben.

Im Hinblick auf 2007 geht der Bericht von einem geringen Rückgang des Wachstums aus. Grund hierfür sind die erwartete Zinserhöhung, die angekündigte Mehrwertssteuererhöhung in Deutschland, die lahmende US-Wirtschaft und die Auswirkungen des Rückgangs im Welthandel auf die Wirtschaft. Dennoch sollte – so der Bericht - die stabile Wachstumsbasis der Eurozone, unterstützt von der steigenden Binnennachfrage, ausreichen, um den negativen Wirtschaftsentwicklungen entgegenwirken zu können. 

Advertising

Sponsors

Advertising

Advertising