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5. Dezember 2008
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Kommission blickt optimistisch auf Konjunkturaussichten [DE][en][fr

Erschienen: Montag 19. Februar 2007   

Die Kommission hat ihre Prognose für das europäische Wirtschaftswachstum um 0,3 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Auch die Inflation wird voraussichtlich zurückgehen. 

Die Kommission hat am 16. Februar 2007 ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum auf 2,7% in der gesamten EU und auf 2,4% in der Eurozone nach oben korrigiert. Laut Bericht stützte sich das europäische Wachstum vor allem auf die Binnennachfrage, „die dank der Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt deutlich anzog“. Durch die positive Entwicklung konnte die EU-Wirtschaft auch die gestiegenen Energiepreise verkraften. 

Die Inflation dürfte von den 2,2% des Jahres 2006 auf 1,8% im Jahr 2007 zurückgehen, was auf niedrigere Ölpreise und die begrenzten Auswirkungen der Erhöhung der Mehrwertsteuer in Deutschland zurückzuführen ist.

Trotz dieser positiven Aussichten forderte Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquín Almunia die Regierungen der Mitgliedstaaten dazu auf, „die Fehler der Vergangenheit [zu]  vermeiden und die günstige Konjunkturlage[zu] nutzen, um die Konsolidierung der Finanzpolitik und die strukturellen Reformen fortzusetzen.“

Die Kommission betonte, dass „der Umschwung auf dem Arbeitsmarkt zu einer positiven Spirale mit steigenden Arbeitseinkünften führen [könnte]“, warnte aber gleichzeitig davor, dass steigende Löhne und Gehälter auch eine Erhöhung der Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) mit sich führen könnten.

Die weltweiten wirtschaftlichen Ungleichheiten bleiben weiterhin ein Thema für die Kommission.

Laut Eurostat belief sich das Handelsdefizit in der Eurozone im Jahr 2006 auf 8,2 Mrd. Euro (im Jahr 2005 hingegen wurde ein Überschuss von 16,2 Mrd. Euro erwirtschaftet) und in der EU-25 auf 172,6 Mrd. Euro.

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