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OECD: Wachstumsprognose für Europa [DE]

Veröffentlicht 25. Mai 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Ein starker und anhaltender Aufschwung in Europa wird von einem starken Zuwachs an Arbeitsplätzen und sinkenden Arbeitslosenzahlen gestützt. Dies ergab der Wirtschaftsausblick der OECD von Mai 2007.

Der jüngste OECD-Wirtschaftausblick, der am 24. Mai 2007 veröffentlicht wurde, erklärte, dass ihre „zentrale Prognose ist in der Tat weiterhin positiv“ sei. Die Organisation erwarte „eine starke und dauerhafte Erholung in Europa“. 

Jean-Philippe Cotis, Chefökonom der OECD, sagte bei der Vorstellung der Prognose, dass der Ausblick von Herbst 2006 nicht exakt gewesen sei und dass der Aufschwung in Europa und die wirtschaftliche Abschwächung in den USA stärker als erwartet gewesen seien. Es entwickele sich „ein neues Gleichgewicht“ zwischen den Vereinigten Staaten und Europa ebenso wie innerhalb der europäischen Staaten. Besonders in Deutschland und in Italien habe sich ein stärkerer Aufschwung als angenommen vollzogen, während Frankreich hinterher hinke.

Die Organisation erwartet ein Wachstum von 2,7% in den 13 Nationen der Eurozone im Jahr 2007, anstelle von 2,2% in der ursprünglichen Vorhersage; demgegenüber wurde das Wachstum in den USA von 2,5% auf 2,0% herunterkorrigiert. Ursache hierfür seien ein stärkerer als erwarteter Rückgang innerhalb des Immobilienmarktes sowie ein Abnehmen der Unternehmensinvestitionen, erklärte Cotis. Er sagte weiterhin, die Wirtschaft der USA sei möglicherweise eher ‚überhitzt’, da die Produktivität zunehme und das Wachstumspotential schwächer sei als angenommen.

In Hinblick auf die Eurozone erklärt die Organisation, dass aufgrund der anhaltenden Inflation, die grenzwertig zu den Vorgaben der Zentralbank sei, und der Aufwärtsrisiken möglicherweise weitere Restriktionen im Währungsbereich angemessen seien. Der Ausblick empfiehlt den Staaten weiterhin, ihren Nutzen aus dem Aufwärtstrend zu ziehen um ihre Produkt- und Arbeitsmärkte zu reformieren. Der Text erklärt weiterhin, dass eine weitere Stärkung des europäischen Binnenmarkes das Wachstumspotential der Eurozone langfristig gesehen verbessern werde.

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