Der Grund für die Aufwertung der slowakischen Währung ist das starke Wirtschaftswachstum und der Anstieg an ausländischen Investitionen. Diese Entscheidung bringt die Slowakei einen Schritt näher in Richtung einer Mitgliedschaft in der Eurozone
Die Krone wurde am 16. März 2007 um 8,5% aufgewertet. Der neue Wechselkurs beträgt demnach 35,44 Kronen für einen Euro. Die Aufwertung geschieht, nachdem die slowakische Krone eine maßgebliche Stärkung erfahren hatte. 2006 betrug das Wirtschaftswachstum in der Slowakei 7,9%.
Die Entscheidung, den Kurs im Rahmen des Wechselkursmechanismus II (WKM II), einem „Warteraum“ für die Eurozonen-Mitgliedschaft, aufzuwerten, wurde auf Antrag der Slowakei getroffen und nach Zustimmung der zuständigen europäischen Behörden.
Der Wechselkursmechanismus II, dem die Slowakei 2005 beigetreten ist, ermöglicht eine Schwankungsbandbreite des Kurses von 15%. Der Internationale Währungsfonds sieht die Slowakei auf dem rechten Weg, um der Eurozone beizutreten und das Zieldatum 2009 gemeinsam mit Malta und Zypern einhalten zu können.
Die Aufwertung der Krone werde die Behörden dabei unterstützen, die makroökonomische Stabilität aufrecht zu erhalten, so die Kommission in einer Mitteilung. Die Entscheidung soll die Risiken der Inflation drosseln, die Gehälter an das Produktivitätswachstum anpassen und den Konvergenzprozess unterstützen.



