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Zahlen von Eurostat belegen, dass das Vertrauen in die wirtschaftliche Leistung der Eurozone einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Derweil fällt die Arbeitslosenquote auf 7,6%.
Das Wachstum in der Eurozone ist im Dezember 2006 im Vergleich zum Oktober 2006 nochmals gestiegen und der Geschäftsklimaindikator ist auf einen Höchststand von 1,60 (1,55 im November) geklettert. Dies sei ein Beleg für nachhaltiges Produktionswachstum im vierten Quartal 2006, so die Kommission. Es zeige sich jedoch ebenfalls, dass die Produktionserwartungen der Unternehmer für die kommenden Monate etwas weniger optimistisch seien.
Der Indikator der wirtschaftlichen Einschätzung (ESI) blieb laut Kommission im Dezember stabil, jedoch liegt er weitaus höher als durchschnittlich. Der allgemeine Anstieg des Wirtschaftswachstums habe zu einem Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 1,3% im Vergleich zum November 2005 in der Eurozone und um 2,3% in der EU-25 geführt.
Die Arbeitslosenquote in den Ländern der Eurozone ist im November 2006 auf durchschnittlich 7,6% gesunken (von 7,7% im Oktober 2006). Dies ist das niedrigste Niveau, seit die Messungen im Oktober 1998 begannen.
Die Arbeitslosenquote in der EU-25 ist mit 7,7% im November ebenfalls leicht gesunken (7,8% im Oktober). Die Arbeitslosenzahlen liegen dennoch weiterhin deutlich über denen in den USA und Japan, in denen die Quote 4,5% beziehungsweise 4,0% beträgt.
Die niedrigsten Arbeitslosenzahlen sind in Dänemark (3,3% im Oktober), den Niederlanden (3,8%), Irland (4,2%) und Österreich (4,6%) zu verzeichnen. Die höchste Arbeitslosigkeit herrscht in Polen (13,6%), der Slowakei (12,3%), Griechenland (8,7% im dritten Quartal 2006), Frankreich (8,6%) und Spanien (8,4%).
Am 1. Januar 2007 hat die Eurozone mit der Slowakei ihr 13. Mitglied aufgenommen.