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Wirtschaft: Neuverschuldung sinkt, aber Schulden steigen weiter [DE]

Veröffentlicht 25. April 2006 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Laut eines neuen Berichts von Eurostat konnte die Neuverschuldung innerhalb der EU im Vergleich zum Vorjahr erheblich reduziert werden.  Die Schulden nehmen allerdings auch weiterhin zu.

Innerhalb der Eurozone sank die Defizitquote von 2,8 % des BIP in 2004 auf 2,4 % im vergangenen Jahr.  Im selben Zeitraum stieg allerdings der Schuldenstand, von 69,8 % des BIP 2004 auf 70,8 % 2005.  Im Vergleich hierzu sank die Defizitquote in der gesamten Union von 2,6 % auf 2,3 %, während der Schuldendstand der Staaten von 62,4 % auf 63,4 % zugenommen hat.

Die Länder mit den höchsten Defizitquoten sind: Ungarn (6,1% des BIP  - 5,4 % in 2004), Portugal (6,0 % – 3,2 % in 2004), Griechenland (4,5 % - 6,9 % in 2004), Italien (4,1 % - 3,4 %in 2004), Großbritannien (3,6 % – 3,3 % in 2004), Deutschland (3,3 % – 3,7 % in 2004) und Malta (3,3% – 5,1 % in 2004).  Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Irland, Litauen, Spanien und Schweden konnten 2005 einen Budgetüberschuss verzeichnen.

Laut des Stabilitäts- und Wachstumspaktes darf die Defizitquote die 3 % - Marke nicht überschreiten.  Auf Grund der Verletzung dieses Kriterium müssen gegen 12 Staaten Verfahren eingeleitet werden.

Für 2005 sieht die Verschuldung folgendermaßen aus: Griechenland (107,5 % des BIP), Italien (106,4 %), Belgien (93,3 %), Malta (74,7%), Zypern (70,3 %), Deutschland (67,7 %), Frankreich (66,8 %), Portugal 63,9%) und Österreich (62,9 %).

Die Ausgaben in der Eurozone lagen 2005 im Durchschnitt bei 47,5 %, während die Regierungen ein Einkommen von 45,1 % verzeichnen konnten. 

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