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Zypern und Malta treten 2008 der Eurozone bei [DE]

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Veröffentlicht 18. Mai 2007, aktualisiert 28. Mai 2012

Die EU hat Zypern und Malta grünes Licht gegeben, der gemeinsamen Währung beizutreten. Damit wird die Eurozone auf 15 Mitgliedstaaten erweitert.

Am 16. Mai 2007 hat die Kommission vorgeschlagen, die Eurozone durch die Aufnahme von Zypern und Malta im Jahr 2008 zu erweitern. Dieser Vorschlag wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) unterstützt. Den beiden Ländern ist es gelungen, die notwendigen Maastricht-Bedingungen hinsichtlich ihrer Haushaltsdefizite, Währungsstabilität und der Konvergenz der Zinssätze zu erfüllen.

Der Kommissar für Wirtschaft und Währung, Joaquín Almunia, sagte, beide Länder hätten sich der Eurozone wirtschaftlich in hohem Maße angenähert.

Durch den Beitritt zur Eurozone erhoffen sich Zypern und Malta, den Tourismus und ausländische Investitionen in ihren Ländern zu fördern.

Die endgültige Entscheidung liegt jedoch bei den Mitgliedstaaten, die am 9. und 10. Juli 2007 über den Beitritt der beiden Länder zur Eurozone sowie über die Höhe der Wechselkurse für das zyprische Pfund und die maltesische Lira entscheiden werden.

Slowenien war von den neuen Mitgliedstaaten, die im Jahr 2004 der EU beigetreten sind, das erste Land, das der Eurozone beitrat (2007).

Die Kommission hat weiterhin vorgeschlagen, die Defizitverfahren gegen Deutschland, Griechenland und Malta einzustellen, da es den drei Ländern gelungen ist, ihr Haushaltsdefizit unterhalb des Referenzwertes von 3% des BIP zu halten. Almunia erklärte: „Die Korrektur des Haushaltsdefizits in Deutschland ist für die Glaubwürdigkeit des Stabilitäts- und Wachstumspakts sehr wichtig.“ Deutschland hatte den Stabilitätspakt in vier aufeinander folgende Jahre nicht erfüllt.

Derzeit befinden sich weitere sieben Länder in intensiven Defizitverfahren: die Tschechische Republik, Ungarn, Polen, die Slowakei und Großbritannien, ebenso wie Italien und Portugal, die bereits der Eurozone angehören.

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