Bei ihrem Treffen am 8. Mai 2007 haben sich die EU-Finanzminister für einen Ansatz der ‚indirekten Überwachung’ von Hedge-Fonds ausgesprochen und eine Art freiwilligen Verhaltenskodex unterstützt.
Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück sagte nach dem Treffen, dass er nicht glaube, dass ein freiwilliger, selbstauferlegter Verhaltenskodex für Hedge-Fonds eine nicht wünschenswerte Lösung sei, obwohl man jedoch über spezifische Punkte diskutieren könne.
Diese Haltung gegenüber Regulierungen sieht eine genaue Überwachung der Belastung von Hede-Fonds durch Kreditinstitute sowie einen Fortschritt in der Erweiterung deren internen Risikomanagementsysteme vor.
Die Mitgliedstaaten betonten die Bedeutung des entscheidenden Beitrags, den Hedge-Fonds für die Effizienz des Finanzsystems leisten, aber erkennen gleichzeitig die potentiellen systemischen und operativen Risiken, die diese bergen, an, und forderten von Gläubigern und Investoren, wachsam zu bleiben.
Gleichzeitig haben die Finanzminister eine Entschließung zum Weißbuch der Kommission über Investmentfonds angenommen und sich darauf geeinigt, Änderungen des Binnenmarkt-Rechtsrahmens der EU für Investmentfonds – der OGAW-Richtlinie (Richtlinie über Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) – vorzunehmen.



