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EPIA Business Development Unit Intern – Paid Internship
Interim Public Affairs Manager
Network and CrossLingual Projects Director
Account Executive in Public Affairs - Financial Services Practice
Writer/Web Editor - Native English
Consultant (Scientist) to work on the NERC-funded project "VALOR"
Stellenangebot registrierenIm Kielwasser neuer Zahlungsmöglichkeiten (ob per Scheck, Kreditkarte, Kundenkarte oder via das Internet) eröffnen sich auch Betrügern neue Möglichkeiten. Es scheint sich zu bewahrheiten, dass Diebe immer einen Schritt voraus sind. Dieses Dossiers umreißt verschiedene betrügerische Praktiken, technologische Lösungen und legislative Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung, die auf EU-Ebene ergriffen worden sind.
Die EU begann im Rahmen des Aktionsplanes 2001-2003 zur präventiven Betrugsbekämpfung (fraud prevention action plan - FPAP) an der Sicherheit bargeldloser Zahlungsmittel zu arbeiten. 2003 fand eine Konferenz zu Zahlungen und Vertrauen
statt. Geplant war die Einrichtung einer Sachverständigengruppe
zur präventiven Betrugsbekämpfung in der EU, eine Studie
zur Sicherheit von bargeldlosen Zahlungen und eine Machbarkeitsstudie zur Einrichtung einer einzigen Telefonnummer in der EU zur Meldung von Kartendiebstahl/-verlust „Card Stop Europe
“ (noch nicht umgesetzt).
Diese Richtziele werden auch in dem Aktionsplan 2004-2007 zur präventiven Betrugsbekämpfung (FPAP) fortgeschrieben. Die Kommission sieht ihn als eine Ergänzung zu den Rechtsvorschriften über den einheitlichen EU-Zahlungsraum (siehe LinksDossier ). Ziel dieses Plans ist es, das Vertrauen in den bargeldlosen Zahlungsverkehr zu stärken und dadurch grenzüberschreitende Zahlungen anzukurbeln durch:
Die Kommission hat außerdem eine ‚i2010’-Strategie (siehe LinksDossier ), die auch Internetsicherheit umfasst . Auch die im März 2004 eingerichtete europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit
(European Network and Information Security Agency - ENISA
) berät die Kommission in Fragen der allgemeinen Netzsicherheit.
Betrug
Betrug mit und Fälschungen von Zahlungs- und Kreditkarten sowie Versuche, die Kartennummern von Karteninhabern auf illegale Weise herauszufinden, gibt es seit Einführung von Bankkarten. Die Betrüger bedienen sich unter anderem der folgenden Methoden:
Banken, Kreditkartenunternehmen, Verbände für den Online-Handel sowie Unternehmen und Verbraucherverbände, die sich mit elektronischer Technologie befassen, haben zahlreiche Initiativen ergriffen, die Privatpersonen und Unternehmen vor Betrug schützen sollen.
Computerbetrug
Elektronische Zahlungen, deren Zahl stetig steigt, haben den Umfang von Betrug drastisch erhöht. Während Maßnahmen gegen Kreditkartenbetrug immer ausgeklügelter werden, wenden sich Betrüger immer öfter dem Internet zu, um an anderer Menschen Geld ranzukommen. Hier die am meisten benutzten Betugstechniken :
Einige Mitgliedstaaten führen spezifische Rechtsvorschriften
zu solcher Art Verbrechen ein.
Chip & Pin
Neue Technologien ersetzten die alten magnetischen Streifen auf Zahlungs- und Kreditkarten, die oft mit einer Unterschrift benutzt wurden. Bei neuen Karten wird die ganze Information in Computerchips gespeichert. Sie können nur mit einer individuellen Identitätsnummer (PIN) verwendet werden. In Großbritannien wurden vor kurzem alle Kreditkarten auf diese Technologie umgestellt.
Alternative Zahlungsmethoden
Eurochambres sieht Sicherheit als eines der wichtigsten Themen an, wie es aus ihrer Stellungnahme zur ‚eEurope’-Strategie der Kommission zur Ankurbelung von über das Internet abgewickelten Geschäften hervorgeht. Eurochambres wies auf den durch Viren verursachten Schaden, außer Kontrolle geratene Spam-Emails und ‚Hacking’ hin. Eurochambres empfiehlt Verschlüsselung von Emails mit Finanzangaben, stärkere grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Polizei und Anwendung der bestehenden Gesetzgebung.
Einige empfehlen, Betrug durch Bekämpfung von Spam mittels Trusted Email Open Standard (TEOS), wobei mit den Emails zusätzliche Information zur Verifizierung der Identität des Absenders und Empfängers verschickt wird. Die amerikanische ePrivacy Group ist der Meinung, es sollten durchsetzbare Email-Standards eingeführt werden, deren Umsetzung von einem Gremium zur Emailkontrolle (Trusted Email Oversight Board) überprüft werden würde.
Die europäische Smart Cart Organisation Eurosmart hat eine Studie zu Sicherheitsstandards und Kosteneffektivität durchgeführt. Eurosmart empfiehlt die Einführung einer globalen Sicherheitszertifizierung, die von allen Kartenherstellern und Bankunternehmen benutzt werden könnte. Viele Industrievertreter sehen in Biometrie die Lösung, weil es eine einzigartige Identifizierungslösung bietet, die zusammen mit Hauslesegeräten, für individuelle Einkäufe oder Online-Übertragungen benutzt werden kann.
Laut einer von dem IT-Unternehmen Fujitsu Services in Großbritannien durchgeführten Umfrage
würden sich viele Verbraucher aus Besorgnis über die Zahlungssicherheit zugunsten von Biometrie entscheiden.