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EU soll elektronische Chips für E-Health untersuchen [DE]

Veröffentlicht 25. Juli 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Die Kommission hat entschieden, die Möglichkeiten für den Einsatz der Radiofrequenz-Identifikationstechnologie (RFID) im Gesundheitswesen zu untersuchen. Diese umfasst Anwendungen, die von der Identifizierung von Patienten in Krankenhäusern bis hin zur Kennzeichnung pharmazeutischer Produkte reicht.

Die Kommission hat vor kurzem eine Studie über die Anforderungen und Optionen für Maßnahmen bezüglich RFID im Gesundheitswesen ausgeschrieben.

Das Hauptziel der Studie ist es, die erwarteten Eigenschaften von RFID-Anwendungen auf dem Markt für das Gesundheitswesen zu überprüfen und Zukunftsszenarien in dem Bereich zu entwerfen. Sie soll auch mögliche Hindernisse und die Notwendigkeit politischer Maßnahmen oder spezieller Forschungsaktivitäten für das Feld festlegen.

Im Gesundheitswesen wird RFID vor allem zur Kennzeichnung von Pharmazeutika benutzt. In Krankenhäusern werden RFID-Systeme beispielsweise zur Identifizierung von Patienten eingesetzt und ermöglichen verantwortlichen Krankenhausmitarbeitern, medizinische Aufzeichnungen einzusehen. Von den Systemen wird erwartet, dass sie Leben retten, Fehler vermeiden, Kosten sparen und die Sicherheit erhöhen.

Ergebnisse einer jüngsten Befragung der Kommission über RFID zeigen, dass Risiken zu Datenschutz, Gesundheit und Umweltschutz die größten Bedenken von Stakeholdern in Hinblick auf den Einsatz dieser Technologie darstellen. Zum Gebrauch von auf RFID basierender Lösungen im Gesundheitswesen sagten 45% der Befragten, dass sie zu der Technologie positiv eingestellt seien, während 40% eine negative Haltung bekundeten.

Die Kommission hat vor kurzem auch Studie ausgeschrieben, welche die wirtschaftliche Bedeutung von E-Health im Allgemeinen und von kompatiblen elektronischen Gesundheitsdaten und elektronischen Verschreibungen im Besonderen untersuchen soll. 

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