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EU verabschiedet Abkommen über Medikamentenfreihandel [DE]

Veröffentlicht 13. Februar 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Die EU-Mitgliedstaaten haben ein internationales Abkommen angenommen, durch dass alle Zölle auf neue Medikamente aus den USA und der Schweiz wegfallen.

Durch das am 12. Januar 2007 unterzeichnete Abkommen fallen die Zölle zwischen der EU, der Schweiz und den USA für fertige Arzneimittel und für chemische Zwischenprodukte weg, die für die Herstellung von Medikamenten genutzt werden.

Die Einigung ersetzt ein Abkommen aus dem Jahr 1994, durch das bereits viele Medikamente zollfrei gehandelt werden konnten, neuere Produkte auf dem Markt jedoch nicht berücksichtigt wurden. Durch die Überprüfung kommen zu den derzeit 7329 frei handelbaren Medikamenten 1290 neue Produkte hinzu.

Die EU importiert über 80% der im Umlauf befindlichen Arzneimittel aus den USA und der Schweiz. Nach Auffassung des Europäischen Rates der Verbände der Chemischen Industrie (CEFIC) könnten die europäischen Pharmakonzerne durch das neue Abkommen allein im laufenden Jahr 230 Mio. Euro einsparen.

Das Abkommen steht auch weiteren Parteien offen. Es wird erwartet, dass Japan – viertgrößter Handelspartner der EU für Medikamente – dem Abkommen noch in diesem Jahr beitritt. 

Handelskommissar Peter Mandelson sagte, von dem Abkommen und dem damit verbundenen Freihandel profitierten europäische Unternehmen und die Verbraucher. Das Abkommen stelle das Vertrauen in die globale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Pharmaindustrie unter Beweis und sei ein Signal dafür, dass die EU ihren Beitrag dazu leisten wolle, dass sich der moderne Handel im Einklang mit Innovationen befände, so Mandelson. 

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