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Gesundheitsrat: HIV/AIDS ganz oben auf Tagesordnung

Veröffentlicht 06. Dezember 2004 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Die Gesundheitsminister werden sich mit der EU-Strategie zur HIV/AIDS-Bekämpfung und einem neuen Vorschlag zu Kinder-Arzneimitteln befassen. Darüber hinaus wollen sie Meinungen über einen Vorschlag zur Lebensmittel-Kennzeichnung austauschen.

Der am 6. Dezember zusammenkommende Gesundheitsrat wird auf Grundlage eines Arbeitspapiers der Kommission eine öffentliche Debatte über die Entwicklung eines koordinierten Ansatzes zur HIV/AIDS-Bekämpfung in der EU und ihren Nachbarländern einleiten. Die Gesundheitsminister werden über Schritte zur Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern, EU-Nachbarländern und internationalen Organisationen beraten. Erwägt werden soll auch, wie die EU-Finanzierungsinstrumente besser genutzt werden können, um Forschung und die Entwicklung wirksamer Prävention und Heilmethoden zu fördern. 

Der Rat wird sich auch eine Präsentation der Kommission über den neuen Vorschlag zu Kinder-Arzneimitteln anhören. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, dass in der EU künftig Arzneimittel erhältlich sein sollen, die den Bedürfnissen von Kindern gerecht werden.

Die Gesundheitsminister werden sich ebenfalls damit befassen, welche Fortschritte bezüglich einer neuen Verordnung zur Lebensmittel-Kennzeichnung, die im Juli 2003 vorgeschlagen worden ist, erzielt worden sind. Die Verordnung soll irreführende Etikette auf Lebensmittelverpackungen abschaffen und sicherstellen, dass Lebensmittelinformationen verständlich und aussagekräftig sind. 

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