EurActiv Logo
EU-Nachrichten & Politikdebatten
- durch Sprachenvielfalt -
Bulgaria News
Turkey News
Germany News
Spain News
France News
United Kingdom News
Poland News
Czech Republic News
Slovakia News
Hungary News
Romania News
Serbia News
Greece News
Italy News
Bulgaria Turkey Germany Spain France United Kingdom Poland Czech Republic Slovakia Hungary Romania Serbia Greece Italy
EurActiv.com Réseau

ALLE SEKTIONEN BROWSEN

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Auf Grund des großen Erfolgs von EurActiv Deutschland findet die komplette deutschsprachige EU-Berichterstattung des EurActiv-Netzwerkes nun über Euractiv.de statt.

Die deutschsprachige Fassung von EurActiv.com wird nicht mehr aktualisiert, alle bisherigen übersetzten Texte bleiben aber im Archiv für Sie verfügbar.

Wir freuen uns, Sie künftig auf EurActiv.de begrüßen zu dürfen!

Gesundheitsstrategie: Kommissar will Kinder und Jugendliche in den Vordergrund rücken [DE]

Veröffentlicht 14. Februar 2005 - Aktualisiert 29. Januar 2010
Druckoptimierte VersionEinem Freund senden

Markos Kyprianou hat gegenüber EurActiv erklärt, dass es wichtig sei, dass Kinder und Jugendliche bei der künftigen EU-Gesundheitsstrategie im Vordergrund stehen würden, da die Ursachen vieler Krankheiten bereits in der Kindheit entstünden.

„Eine Botschaft, die aus dem im Vorjahr eingeleiteten Reflexionsprozess hervorgegangen ist, besteht darin, dass unsere Strategie vor allem auf Kinder und Jugendliche abzielen sollte“,  so Kyprianou gegenüber EurActiv. Er verwies hiermit auf eines der wichtigsten Ergebnisse der öffentlichen Konsultation zur künftigen Ausrichtung der EU-Gesundheitspolitik. Darüber hinaus erläuterte der Kommissar in einem exklusiven Interview mit EurActiv, dass die Förderung einer gesunden Lebensführung, die Zusammenarbeit der Gesundheitswesen der einzelnen Mitgliedstaaten und die Abwehr ansteckender Krankheiten künftig in den Vordergrund gerückt werden sollten. Die Strategie und das Programm 2007-2013 für den Bereich Gesundheit und Verbraucherschutzes sollen am 6. April von der Kommission angenommen werden. 

„Ich glaube fest an die Bedeutung der Förderung gesunder Lebensstile“, so der Kommissar weiter. Demzufolge will er in diesem Bereich gegen die Hauptursachen von verfrühtem Tod angehen – „schlechte Ernährung, Mangel an physischer Betätigung, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum“. 

Kommissar Kyprianou erklärte desweiteren, dass er sich dafür einsetzen werde, dass in allen Mitgliedstaaten öffentliche Rauchverbote eingeführt werden würden, wie dies in Irland, Italien und Malta bereits der Fall ist. „Meine übergreifende Zielsetzung ist selbstverständlich, die Zahl der Raucher in Europa herunterzubringen“. Einer seiner diesbezüglichen Pläne ist eine 72 Millionen Euro teure Kampagne, die in Kürze lanciert werden soll und Jugendliche über die Gefahren des Rauchens aufklären soll, um sie dazu zu bewegen, mit dem Rauchen aufzuhören. 

Kyprianou erläuterte weiter, dass die Kommission mithilfe eines neuen EU-Gesundheitsportals den Zugang zu Gesundheitsinformationen verbessern wolle. Das Portal werde den Zugang zu Gesundheitsinformationen der EU sowie von Behörden und Einrichtungen in den Mitgliedstaaten ermöglichen. Das Gesundheitsportal soll auch die grenzübergreifende Patientenmobilität unterstützen. 

Um das vollständige Interview (auf Englisch) zu lesen, klicken Sie hier. 

Advertising