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Interview: 'Rasche Zunahme' von HIV/Aids in EU-Nachbarstaaten [DE]

Veröffentlicht 09. Juli 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Die EU sollte sich mehr um die schnelle Zunahme von HIV/Aids in Osteuropa sorgen, sagte Alvaro Bermejo, der Geschäftsführer der International HIV/AIDS Alliance. Er warnte weiterhin vor deren 'sehr gefährlicher Kombination' mit antibiotikaresistenter Tuberkulose in diesen Ländern.

„Die HIV/Aids-Epidemie breitet sich in den Nachbarstaaten der EU sehr schnell aus. Wir beobachten auch eine gefährliche Kombination von HIV/Aids mit antibiotikaresistenter Tuberkulose, die sich zeitgleich entwickelt, besonders in der ehemaligen Sowjetunion sowie auch in Zentralasien und Osteuropa“, sagte Alvaro Bermejo, Geschäftsführer von International HIV/AIDS Alliance, einer NGO, die im Gesundheitsbereich in Entwicklungsländern tätig ist.

Dies sei „natürlich eine Situation, über welche die EU besorgt sein sollte, aber die gegenwärtige Höhe der EU-Gelder für HIV/Aids in diesen Ländern ist unglaublich gering. Zusätzlich kennt die antibiotikaresistente Tuberkulose keine Grenzen und wird zweifelsohne auch in die EU vordringen. Die EU sollte mehr Besorgnis entwickeln.“

„Die EU hat eine Strategie, wie sie gegen HIV/Aids in ihren Nachbarländern kämpft, aber die Investitionen sind noch immer sehr gering und es besteht ein Unterschied, etwas auf ein Stück Papier zu schreiben und wirklich eine Strategie zu haben“, sagte Bermejo. 

Auf die Frage, wie die EU diesen Ländern helfen könne, wenn mehr Geld zur Verfügung stünde, forderte Bermejo die EU-27 auf, die bestehenden nationalen Pläne der Länder finanziell zu unterstützen, um HIV/Aids zu bekämpfen und die Zivilgesellschaft in die Umsetzung des Pläne einzubinden.

Um das gesamte Interview mit Alavaro Mermejo zu lesen, klicken Sie bitte hier.

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