Der Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Markos Kyprianou, sagte bei der Vorstellung des Grünbuchs für ein rauchfreies Europa am 30. Januar 2007, Passivrauchen sei tödlich. Wer das Gegenteil behaupte, belüge die anderen oder sich selbst.
Das Grünbuch „Für ein rauchfreies Europa: Strategieoptionen auf EU-Ebene“ stößt eine umfassende öffentliche Debatte darüber an, wie das Problem des Passivrauchens am besten angegangen werden kann. Mit dem Grünbuch will die Kommission herausfinden, welche Rolle von ihr dabei erwartet wird und welche Strategieoptionen die einzelnen Stakeholder befürworten.
Die Strategieoptionen reichen von der Beibehaltung des Status quo bis zur Einführung verbindlicher Rechtsvorschriften. Dazwischen werden freiwillige Maßnahmen und Selbstregulierung, offene Koordinierungsmethoden zur Herstellung von Konvergenz der einzelstaatlichen Rechtsvorschriften zur Schaffung rauchfreier Zonen und Empfehlungen der Kommission oder des Rates als Optionen genannt.
Die Kommission gelangt zu dem Schluss, dass eine umfassende Strategie zur Schaffung rauchfreier Zonen den größten Nutzen für die Gesundheit der Bevölkerung bringen würde.



