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Gesundheitsminister aus Europa und benachbarten Ländern fordert den privaten Sektor, insbesondere die Medien, die Arbeitgeber und die Pharmaindustrie, dazu auf, ihren Beitrag im Kampf gegen HIV/AIDS zu leisten.
Eine zweitägige Ministerkonferenz
über die Bekämpfung von HIV/Aids wurde mit einer gemeinsamen Erklärung der Vertreter der Mitgliedstaaten, der Nachbarstaaten und der internationalen Partner abgeschlossen. Die Erklärung umfasst das Bekenntnis zu gemeinsamen Bemühungen im Kampf gegen die Epidemie, vor allem in Afrika.
Die Erklärung von Bremen
über „Verantwortung und Partnerschaft – Gemeinsam gegen HIV/Aids“ betont „dass wir über das Wissen verfügen, die Verbreitung der Epidemie zum Stillstand zu bringen und den Trend umzukehren und dass dazu eine integrierte und koordinierte Konzentration auf HIV/AIDS-Prävention, Behandlung, Versorgung und Unterstützung gehört, die auf der Beachtung der Menschenrechte der mit HIV/AIDS lebenden Menschen und der betroffenen Gemeinschaften gründet“.
In der Erklärung wird ebenfalls betont, dass mehr in Erforschung von Impfstoffen investiert werden muss. „Nach wie vor ist die Krankheit nicht heilbar. Deshalb brauchen wir eine exzellente Forschung zur Entwicklung wirksamer Medikamente und Therapien. Die Forschung ist besonders erfolgreich, wenn sie sich untereinander vernetzt und Partner in stark betroffenen Gebieten einbezieht“, sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan.
Die Kommission wird in der Erklärung aufgefordert, gemeinsame Projekte mit der Zivilgesellschaft einzuleiten, um Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit zu fördern. Die Privatwirtschaft, vor allem die Medien, die Arbeitgeber und die Pharmaindustrie, werden aufgefordert, dazu beizutragen, das Bewusstsein für HIV und Aids zu steigern, den Zugang zu Verhütungsmitteln zu vereinfachen und den Zugang zu bezahlbaren Behandlungsmöglichkeiten zu erleichtern.