EurActiv Logo
EU-Nachrichten & Politikdebatten
- durch Sprachenvielfalt -
Bulgaria News
Turkey News
Germany News
Spain News
France News
United Kingdom News
Poland News
Czech Republic News
Slovakia News
Hungary News
Romania News
Serbia News
Greece News
Italy News
Bulgaria Turkey Germany Spain France United Kingdom Poland Czech Republic Slovakia Hungary Romania Serbia Greece Italy
EurActiv.com Réseau

ALLE SEKTIONEN BROWSEN

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Auf Grund des großen Erfolgs von EurActiv Deutschland findet die komplette deutschsprachige EU-Berichterstattung des EurActiv-Netzwerkes nun über Euractiv.de statt.

Die deutschsprachige Fassung von EurActiv.com wird nicht mehr aktualisiert, alle bisherigen übersetzten Texte bleiben aber im Archiv für Sie verfügbar.

Wir freuen uns, Sie künftig auf EurActiv.de begrüßen zu dürfen!

Neue Strategie um grenzüberschreitendes Einkaufen zu fördern [DE]

Veröffentlicht 14. März 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
Druckoptimierte VersionEinem Freund senden

Die ehrgeizige Verbraucherstrategie will sicherstellen, dass bis 2013 alle Konsumenten ein gleich grosses Vertrauen in Produkte, Technologien und Verkaufsmethoden des Einzelhandels der gesamten EU haben.

Die Kommission verabschiedete am 13. März 2007 eine neue Verbraucherpolitische Strategie 2007-2013. Ihr Ziel ist, dem Verbrauchervertrauen in den Einzelhandel im Binnenmarkt neuen Auftrieb zu verschaffen, und „die EU dabei zu unterstützen, die Herausforderungen in den Bereichen Wachstum und Beschäftigung aufzugreifen und die Verbindung zu ihren Bürgern zu stärken“.

Neben dem Verbraucherschutz ist das Hauptanliegen der neuen Strategie, den europaeischen Verbrauchern mehr Vorteile bezüglich Preis, Wahlmöglichkeiten, Qualität, Vielfalt, Erschwinglichkeit und Sicherheit, durch mehr Wettbewerbs zu gewähren.

Meglena Kuneva, Kommissar für Verbraucherschutz, stellte die Strategie vor, und sagte: „Mit dieser Strategie wollen wir einen schlummernden Riesen wachrütteln: den Einzelhandel im Binnenmarkt. Die grenzübergreifenden Absatzmärkte werden zwar durch die neuen Techniken von Grund auf umgekrempelt, aber die Verbraucher hinken in ihrer Einstellung der Entwicklung hinterher.” Die Strategie legt eine Zahl legislativer und nichtlegislativer Initiativen fest, mit denen der Einzelhandel im Binnenmarkt bis 2013 neuen Auftrieb erhalten soll. Des Weiteren kündigt sie weitere Maßnahmen an: eine gründliche Überarbeitung der Verbraucherrechte bei grenzüberschreitenden Transaktionen, eine eingehende Bewertung optimaler Vorgehensweise zur Stärkung des Rechtsmittels der Verbraucher-Sammelklage, die Zusage, den Markt für grenzüberschreitende Kreditgeschäfte zu öffnen.

Stellungnahmen: 

Der Europäische Verbraucherverband (BEUC) begrüßte die neue Strategie, in der die Verbraucher rechtmäßig als „Zugpferde“ der Wirtschaft verstanden werden, und daher sowohl ermächtigt als auch geschützt werden müssten. Es sei die erste Strategie, die vom ersten Kommissar, der ausschließlich für Verbraucherpolitik verantwortlich ist, vorbereitet wurde, und deren Potential daher von großer Bedeutung sei.

BEUC begrüßt besonders den erhöhten Einbezug des Verbraucherrechts in anderen Politikbereiche, eine verbesserte Überwachung der Märkte, die Arbeit an Sammelklagen als Rechtsmittel, bessere Rechtsetzung für Verbraucherschutz und die Stärkung unabhängiger Verbraucherorganisationen.

Nächste Schritte: 
Hintergrund : 

Laut Kommission ist der Binnenmarkt derzeit noch in 27 nationale „Mini-Märkte“ zersplittert, „wodurch den Verbrauchern Vorteile wie günstige Preise und größeres Angebot entgehen und der Wirtschaft in Europa eine Chance für weiteres Wachstum vorenthalten wird“ (laut der Kommission machen Verbraucherausgaben 58 % des BIP der EU aus). 

Die Kommission hat die Notwendigkeit betont, das Vertrauern der Verbraucher zu stärken, besonders beim Einkauf im Internet, da dieser ein großes Wachstumspotential birgt. 2006 tätigten nur 6% der Europäer einen Einkauf im Online-Handel außerhalb ihres Wohnlandes. 

Eine Analyse der Ergebnisse der Verbraucherpolitischen Strategie 2002-2006 wurde kürzlich veröffentlicht und zeigt auf, dass sie besonders neue Mitgliedstaaten dazu veranlasst hat, eine Verbraucherpolitische Strategie zu entwickeln.

Die Verbraucherstrategie 2007-2013 wurde im Dezember 2006 verabschiedet und wird mit 156,8 Millionen Euro finanziert.

More in this section

Advertising

Sponsors

Advertising

Advertising