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Schweden sucht gemeinsamen Ansatz zur Bekämpfung der Grippeepidemie [DE]

Veröffentlicht 20. August 2009 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Schweden sucht gesamteuropäische Zustimmung über eine gemeinsame Strategie gegen die Ausbreitung der Influenza A (H1N1), da die EU sich für einen prognostizierten Anstieg von Fällen in diesem Herbst rüstet.

Die Schweden haben derzeit die alle sechs Monate wechselnde EU-Ratspräsidentschaft inne und sind ängstlich eine stärkere Kooperation zwischen den EU-Staaten voranzubringen inmitten der Befürchtungen, dass eine Pandemie die wirtschaftliche Erholung ersticken könnte, indem sie Millionen von Europäern aus Krankheitsgründen dazu zwingt zu Hause der Arbeit fern zu bleiben.

Frühere Krisen der öffentlichen Gesundheit deuten an, dass die europäischen Länder nicht immer darauf scharf sind, Ressourcen zu teilen, insbesondere Vorräte von antiviralen Medikamenten, welche wahrscheinlich stark nachgefragt sind.

Anstrengungen sind auf den Weg gebracht, einen Impfstoff zu produzieren und zu registrieren, von dem man sich erhofft, dass er zum Beginn des Herbstes zur Auslieferung bereit sein wird. Mehrere große Pharmafirmen stehen um den neuen attraktiven Impfstoffmarkt miteinander im Wettbewerb.

Eine chinesische Firma, Sinovac, behauptete diese Woche (18. August) klinische Studien für einen Impfstoff der ersten Generation gegen den derzeitigen H1N1-Virenstamm, abgeschlossen zu haben.

Die Nachfrage für Grippeimpfstoffe wird wahrscheinlich die Nachfrage übersteigen, da das Virus in Europa weit verbreitet ist, was möglichen Spannungen zwischen den europäischen Ländern Auftrieb verleiht, da sie das Bedürfnis untereinander Informationen auszutauschen teilen und gleichzeitig aber ihre nationalen Interessen und lokalen Bevölkerungen schützen wollen.

Unter Führung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), arbeiten die EU-Staaten zusammen, um eine gemeinsame Strategie zusammen zu schustern, um das Virus zu bekämpfen.

Schweden drängt auf die gemeinsame Beschaffung von Impfstoffen und eine Arbeitsgruppe des Europäischen Rats wurde eingerichtet, zu helfen, einen zusammenhängenden Ansatz zu entwerfen für Kommunikationskampagnen und die Handhabung der Ausbreitung der Grippe. 

Von den EU-Gesundheitsministern wird erwartet, dass sie Schlussfolgerungen der Strategie bei einem Treffen des Rates für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten, Gesundheit und Verbraucherangelegenheiten (EPSCO) am 12. Oktober annehmen werden. Zu dieser Zeit wird es ein klareres Bild über die Ausbreitung des Virus und die Verfügbarkeit von Impfstoffen geben

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