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UNICEF-Studie: Reichtum keine Garantie für Wohlergehen der Kinder [DE]

Veröffentlicht 15. Februar 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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In einer Studie zur Lage der Kinder in den Industriestaaten schneiden die Niederlande und die nordischen Länder am besten ab, während Großbritannien und die USA die Schlusslichter bilden.

In einer Studie  des Kinderhilfswerks UNICEF, die das Wohlergehen von Kindern in OECD-Staaten mißt und vergleicht, landen die Niederlande auf dem ersten Rang. Die nordischen Staaten befinden sich ebenfalls in den oberen fünf Rängen, während Großbritannien und die USA sich im unteren Drittel der Ergebnisse wiederfinden in den meisten Kategorien. 

Die Studie, die am 14. Februar 2007 vorgelegt wurde, vergleicht sechs unterschiedliche Kriterien - materielles Wohlergehen, Gesundheit und Sicherheit, Ausbildung, Beziehungen, Verhalten und Risiken und das Selbstverständnis der jungen Menschen - in 21 Staaten. Die Gültigkeit der Studie ist jedoch begrenzt, da nicht ausreichend internationale Vergleichsdaten verfügbar sind. Des weiteren werden wichtige Bereiche wie das mentale und emotionale Wohlergehen, Vernachlässigung und Missbrauch nicht berücksichtigt.

Die OECD-Staaten schneiden sehr unterschiedlich ab in den unterschiedlichen Kategorien, so Marta Santos Pais, Direktorin des UNICEF Innocenti Research Centre, und der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass keine unmittelbare Verbindung besteht zwischen dem BIP und dem Wohlergehen der Kinder.

Nach Vorlegung der Studie lobte der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE), Poul Nyrup Rasmussen, das nordische Wohlfahrtsstaatmodell, als bestes Modell für Kinder in Bezug auf Gesundheit und Armut. Das Abschneiden der nordischen Staaten in den Kategorien Familie und Beziehung zu Gleichaltrigen sowie bei dem subjektiven Wohlergehen der Kinder ist jedoch nicht sehr gut und Italien gewinnt in der Kategorie "beste Beziehungen".

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