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Verbesserungsbedarf bei Messung der Qualität der Gesundheitssysteme der EU-25 [DE][en][fr

Erschienen: Dienstag 27. Juni 2006   

Aus dem neuen "Europa-Gesundheitskonsumenten-Index 2006" geht hervor, dass bei der Bewertung der Leistungen der Gesundheitssysteme der EU-25  und ihrer Benutzerfreundlichkeit noch einiges besser gemacht werden kann.

Nach Ansicht des Projektmanagers des Europa-Gesundheitskonsumenten-Indexes 2006Pdf external , Arne Björnberg, schneiden die öffentlichen Gesundheitssysteme bezüglich der Messung ihrer Leistungen und deren Qualität anbelangt, schlecht ab. Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse des Indexes, das insbesondere die Benutzerfreundlichkeit der Gesundheitssysteme der 25 EU-Länder bewertet, betonte er, „dass es wichtig ist, dass Patienten Zugang zu vergleichbaren Informationen über die Gesundheitssysteme der EU haben“. 
Der Index 2006, der auf Grundlage öffentlich zugänglicher Statistiken und Befragungen durch die private schwedische Firma Health Consumer Powerhouse erstellt wurde, stuft das französische Gesundheitswesen als das benutzerfreundlichste ein. Es sei „technisch effizient“ und „großzügig“, was die Gesundheitsleistungen anbelange. Knapp hinter Frankreich liegen die Gesundheitssysteme der Niederlande, Deutschlands und Schwedens. 
Johan Hjertqvist, Präsident von Health Consumer Powerhouse, stellte fest, dass es aus Sicht der Verbraucher noch großen Spielraum für Verbesserungen in jedem der Gesundheitssysteme gebe. Der Index enthält daher konkrete Empfehlungen zu den Systemen der 25 Länder. 

Die Rangliste wurde auf Grundlage von 28 IndikatorenPdf external  erstellt, die in fünf Kategorien untergliedert sind: 

  • Patientenrechte und –informationen
  • Wartezeit bis zur Behandlung
  • Ergebnisse (Qualität der medizinischen Behandlung)
  • Kundenfreundlichkeit 
  • Arzneimittel (Rezept-Beihilfe-Prozentsatz, Zugang zu neuen Medikamenten)    

Die Daten zu den einzelnen Ländern, die für die Erstellung des Indexes verwendet wurden, stammen nicht aus dem gleichen Jahr, sondern aus dem Zeitraum 1997-2004, was die Länder, die über aktuellere Daten verfügen, etwas begünstigt. Außerdem werden einige Indikatoren (beispielsweise Wartezeiten) stärker gewichtet als andere. 

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