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WHO: Vermeidung von Krankheiten durch Umweltmaßnahmen [DE]

Veröffentlicht 21. Juni 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der länderbezogene Daten vorlegt, unterstützt Maßnahmen zum Schutz der Umwelt zur Krankheitsprävention.

Der Bericht “Country Profiles of the Environmental Burden of Disease” (deutsch: Länderprofile zur umweltbedingten Krankheitslast) veröffentlicht länderbezogene Daten für 53 WHO-Staaten in Europa zur Krankheitslast. Dies betrifft zum Beispiel Atemwegsinfektionen, Verletzungen und Krebs, die durch Verbesserungen einer Reihe von Umweltfaktoren vermieden werden könnten, so zum Beispiel in den Bereichen Luftverschmutzung, UV-Strahlung und bebauter Umgebung.

Die Verfasser des Berichts, der am 13. Juni 2007 veröffentlicht wurde, stellen fest, dass ‚gut getestete Maßnahmen im Umwelt- und Gesundheitsbereich frühe Todesfälle in den europäischen Ländern der WHO um fast 20% senken könnten’.  Das niedrigste Niveau an Risiken wurde in den nord- und westeuropäischen Staaten in Europa vorgefunden, während einige osteuropäische Staaten als diejenigen mit dem höchsten Risiko eingestuft wurden.

In der EU-27 sind die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen die schwersten Fälle. Ihre jeweilige (von Behinderungen bereinigte Jahre an verlorener Lebenszeit – DALYs) aufgrund von Umweltfaktoren liegt zwischen 18% und 20%, in Vergleich zu 13% als niedrigstes Niveau der EU-27 in Zypern. Die bedeutenden Unterschiede bei der Krankheitslast von Ländern wiesen auf die potentielle Vermeidbarkeit von vielen dieser Bedrohungen hin, gäben Grund zur Hoffnung und seien eine Herausforderung für die Zukunft, sagte Dr. Marc Danzon, WHO-Regionaldirektor für Europa.

Kinder sind allgemein am stärksten von den umweltbedingten Krankheitsgefahren betroffen. In der Bevölkerung unter 19 Jahren steige das Verhältnis der Todesfälle aufgrund von Umweltbedingungen auf 34%, so die WHO.

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