Auch wenn die transatlantischen Beziehungen häufig von Presseberichten über politische Divergenzen und handelspolitische Spannungen überschattet werden, zeigen die Zahlen des Center for Transatlantic Relations, dass Handel und Investitionen zwischen den zwei größten Volkswirtschaften der Welt florieren. Dennoch existieren weiterhin einige Handelsbarrieren zwischen der EU und den USA.
Im Rahmen der ersten transatlantischen Konferenz forderten in der EU ansässige amerikanische Unternehmen die EU und die USA dazu auf, die transatlantischen Beziehungen nicht länger wegen der zunehmenden Beziehungen zu Ländern wie China und Indien zu vernachlässigen.
Die Wissenschaftler erklärten, die europäische und die amerikanische Volkswirtschaft seien mittlerweile so voneinander abhängig, dass der Schlüssel zu künftigem Wachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen nicht in verbesserten Beziehungen zu China und Indien oder in einem erfolgreichen Abschluss der Doha-Runde liege, sondern in der Beseitigung bestehender Handels- und Investitionshemmnisse und in der Schaffung eines wahrhaft „transatlantischen Binnenmarkts“.



