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Die Kommission hat eine Mitteilung verabschiedet zur Bekämpfung verschiedener krimineller Aktivitäten, die mit Hilfe des Internets begangen werden.
Die Mitteilung „Eine allgemeine Politik zur Bekämpfung der Internetkriminalität“, die vo den 27 Kommissaren am 22. Mai 2007 angenommen wurde, betrifft mehrere Arten der Kriminalität, die im Internet stattfinden:
Laut dem Kommissar Frattini ist dieses kriminelle Phänomen zwischen 1997 und 2005 um 1500% gestiegen. Zur gleichen Zeit wuchs das Internet um 2700%.
Internetverbrecher infizieren Computer mit bösartiger Software, welche die Rechner in ein Netzwerk einbindet, das zur Versendung von Spam oder für kriminelle Aktivitäten genutzt wird. Frattini sagte, dass jährlich 750 000 Computer allein in Deutschland betroffen seien. Er erwähnte Zahlen der deutschen Polizeibehörden, nach denen diese Tätigkeiten im zweiten Halbjahr 2006 um 11% zugenommen haben. 98% der infizierten Computer gehören Privatpersonen, die aufgrund unzureichender Schutzmechanismen wie Firewalls und Anti-Virus-Software allgemein anfälliger sind.
Die Methode des “Phishing”, mit der gefälschte E-Mails und Webseiten verwendet werden, um an die Kontaktdaten von Verbrauchern zu gelangen, um über das Internet an ihre Geld zu gelangen, nimmt zu. Frattini zitierte Angaben aus dem Vereinigten Königreich, nach denen der Bankbetrug im Land innerhalb der letzten zwei Jahre um 8000% zugenommen habe. Er sagte, dass zwei kriminelle Banden, die in einen Bankenbetrug verwickelt seien, zu dem momentan ermittelt würde, mehr als 100 Millionen US-Dollar gemacht hätten.
Diese Zahlen zeigten, so Frattini, dass ein gemeinsamer europäischer Ansatz notwendig sei.
Die Kommissionsmitteilung schlägt folgende Maßnahmen vor: