Der Schritt ist Teil von Schuurmans Versuchen dem EIT mehr Geschwindigkeit und einen geschäftsähnlichen Ansatz zu verleihen. Er gab ebenfalls bekannt, dass man sich auf Gesundheitsvorsorge und andere wichtige gesellschaftliche Themen konzentrieren solle, die „in drei oder vier Jahren“ Teil des Bündels des EIT für die nächsten Wissens- und Innovationsgemeinschaften sein könnten.
Auf einer Konferenz über das Thema der „Interfacing Innovation“ in Brüssel, die vom Europäischen Journalistenzentrum veranstaltet wurde, sagte Schuurmans, dass das EIT eine dynamische Organisation bleiben solle und er hoffe damit Bürokratie zu reduzieren. Er sagte ebenfalls, dass es „fünf Jahre des Redens“ gebraucht habe, das Institut zu gründen, aber nur sechs Monate, um die erste Ausschreibung zu organisieren. Die ersten KICs würden Ende des Jahres ausgewählt, fügte er hinzu.
Die KICs haben einen minimalen Lebenszeitraum von sieben Jahren Sie können aber auf bis zu 15 Jahre erweitert werden. Schuurmans sagte, dass bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr für die KICs zur Verfügung stehen würden, wovon 25 Prozent aus den Töpfen des EIT stamme und der Rest aus den existierenden Förderprogrammen von Universitäten oder der Wirtschaft.
Man wolle ihnen Freiraum geben und ihnen nicht vorschreiben, wie Dinge zu erledigen seien. Außerdem würde man sie nicht mit Schreibarbeit überhäufen wollen. Vorschläge, die länger als 40 Seiten seien, würden automatisch von der Webseite des EIC zurückgewiesen.
Er betonte auch den Bedarf an professioneller Führung innerhalb jeder KIC und bestand darauf, dass das EIT versuche die Schaffung simpler Netzwerke von existierenden europäischen Projekten zu verhindern. .
Weiter sagte er, dass eine kleine Anzahl von Zentren die Führung über ein bestimmtes Projekt übernehmen solle. Wenn es zum Beispiel 20 Universitäten gebe, dann sollten zwei davon die Führung übernehmen. Die Wirtschaft sei damit zufrieden, da sie Investitionen nicht über viele Zentren verteilt sehen wolle.
Schuurmans fügte hinzu, dass viele Gelder in die Innovation geflossen seien, Europa aber einen größeren Rückfluss aus diesen Investitionen brauche. Trotzdem habe Bürokratie die unternehmerische Aktivität zurückgehalten, so der Chef des EIT weiter. Einfachheit sei die Lösung. Man wolle, dass der Geist der Projekte anders sei, als der der bereits existierenden Programme in Europa.
Das EIT sucht derzeit nach einem Direktor, der seinen Sitz im Hauptquartier in Budapest haben wird. Er fügte hinzu, dass das EIT im November in an seinen neuen Standort ziehen werde.




