Der vom dem Direktor der Generaldirektion Unternehmen und Industrie, Gert-Jan Koopman, vorgestellte „Technische Umsetzungsbericht“ " beinhaltet eine systematische Darstellung aller im Lissabon-Programm der Gemeinschaft festgelegten politischen Maßnahmen.
Die wichtigsten Schlussfolgerungen des Berichts sind:
- Bis Ende Juli 2006 hat die Kommission 75 der 102 im 2005 versprochenen politischen Maßnahmen erlassen
- Das Parlament und der Rat müssen die Vorschläge künftig schneller annehmen: von den 39 politischen Maßnahmen, bei denen Parlament und Rat ein Mitspracherecht haben, haben bisher nur 9 den Gesetzgebungsprozess vollständig durchlaufen.
Bis Mitte Oktober sollen die Mitgliedstaaten ihre Fortschrittsberichte zu den nationalen Aktionsplänen im Rahmen der Lissabon-Strategie der Kommission vorlegen. Bis heute hat die Kommission aber nur 21 Berichte erhalten (nur die Pläne von Belgien und Luxemburg sowie von Tschechien und Schweden – bei letzteren wegen der vor kurzem stattgefundenen Wahlen – liegen noch nicht vor). Im allgemeinen hat die Kommission den Eindruck gewonnen, dass die Übertragung von größerer Verantwortung an die Mitgliedstaaten bewirkt hat, dass die Mitgliedstaaten jetzt mehr tun, um die notwendigen Strukturreformen in den nationalen Volkswirtschaften umzusetzen.




