Bewerbungen an das EPA haben sich seit 1995 verdoppelt, was die Organisation mit einen Arbeitsrückstand von ungefähr 500,000 Anmeldungen überhäufte. Jedoch hat der Beginn der Finanzkrise für einen starken Rückgang an Anmeldungen neuer Akten zu geistigem Eigentum gesorgt.
Eine EPA-Studie ihrer Klienten, die diese Woche (27. April 2009) veröffentlicht wurde, sagt für 2009 und 2010 einen Fall an neuen Patentanmeldungen voraus, aber die Studie wurde Mitte 2008 verfasst und wird wohl kaum die Rezession miteinbeziehen, die sich seitdem noch verschlimmert hat.
Die frühen Indikatoren für 2009 lassen darauf schließen, dass sich die Anmeldungen dieses Jahr auf dem niedrigsten Stand seit den frühen 1990er Jahren befinden. Diese Nachricht ist ein schwerer Schlag für das Europäische Jahr der Innovation und Kreativität (siehe EurActiv LinksDossier) und seine viel gepriesene Lissabon-Strategie, die darauf abzielt, die EU bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Erde zu machen.
Es kam ebenfalls auf, dass das EPA daran arbeitet, ein 60 Millionen Loch in seinen Finanzhaushalt zu schlagen. Es wird angenommen, dass die Organisation, die sich letztes Jahr Streiks und Protesten gegenüber sah, daran arbeitet ihre Kosten niedrig zu halten, da sich Sorgen geregt hatten, dass das Defizit im Jahr 2010 noch größer sein könnte. Das EPA hat ein Budget von 1,2 Milliarden Euro und langfristige Verbindlichkeiten von 2 Milliarden.
Die Zahlen wurden bei einem Wissenschafts-/Wirtschafts-Workshop besprochen, der in Brüssel abgehalten wurde.




