Auf ihrem Frühjahrsgipfel haben sich die Staats- und Regierungschefs auf eine Reihe von Maßnahmen geeinigt, um Firmengründungen einfacher zu machen. In den Schlussfolgerungen werden die folgenden Maßnahmen genannt:
- „Die Mitgliedstaaten sollten bis 2007 eine zentrale Anlaufstelle für die schnelle und einfache Gründung von Unternehmen einrichten oder Vorkehrungen treffen, die zu demselben Ergebnis führen“.
- „[…] bei der Einstellung eines ersten Arbeitnehmers sollte nicht mehr als eine öffentliche Verwaltungsstelle beteiligt sein“.
- Es soll bis Ende 2007 überall in der EU möglich sein, ein Unternehmen innerhalb einer Woche zu gründen
Auf einer Konferenz am 28. März 2006 haben sich Experten mit der abschreckenden Wirkung befasst, welche die Gefahr der Insolvenz auf potentielle Unternehmensgründer ausübt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass an Unternehmern nach einer Pleite ein zu großes Stigma hafte, und dass dies die Risikobereitschaft verringere. Darüber hinaus wurde über Möglichkeiten beraten, wie Ängste in Verbindung mit risikoreichen Investitionen abgebaut werden und wie die Zahl der Insolvenzanmeldungen verringert werden könnten, u. a. mithilfe von Frühwarnsystemen imd staatlichen Beihilfen. Die Teilnehmer diskutierten außerdem, wie Unternehmer ermutigt werden können, nach der Insolvenz einen neuen Anfang zu wagen. Die meisten Präsentationen der Konferenz sind online verfügbar.




