Der polnische Allokationsplan wurde am 26. März von der Kommission angenommen unter der Bedingung, dass der Ausstoß von 285,6 Millionen Tonnen auf 208 Millionen Tonnen reduziert wird.
Der tschechische Plan wurde unter ähnlichen Bedingungen angenommen. Die Voraussetzung ist, dass der geplante Emissionsausstoß um 14,8% auf 86,8 Millionen Tonnen im Vergleich zu den ursprünglich von der Regierung geplanten 101,9 Millionen Tonnen reduziert wird.
Mit einem Gesamtausstoß von 200 Millionen Tonnen ist der polnische Plan insgesamt der drittgrößte nach Deutschland und Großbritannien, so Kommissionssprecherin Barbara Helfferich.
Die Kommission kündigte gleichzeitig an, dass sie den französischen Allokationsplan, der einen Ausstoß von 132,8 Millionen Tonnen für den Zeitraum 2008-2012 vorsieht, angenommen habe. Die französische Regierung hatte ihren Plan im November 2006 kurzfristig zurückgezogen nachdem der Regierung bewusst geworden war, dass die vorgeschlagene Obergrenze von 155,6 Millionen Tonnen voraussichtlich abgelehnt worden wäre.
Die Entscheidung der Kommission machte sich auf dem europäischen Kohlenmarkt bemerkbar, wo am 23. März 2007 die Preise für eine Tonne CO2 für 2008 bei 17,50 Euro schlossen, der höchste Stand seit Anfang des Jahres.
Die Kommission gab bekannt, dass sie mittlerweile 17 von 26 Plänen geprüft habe. Bulgarien ist der einzige Mitgliedsstaat, der bisher keinen Plan übermittelt hat.



