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Am 21. und 22. Februar 2008 wird in Brüssel der sechste European Business Summit (EBS) stattfinden. Laut der Organisatoren werde sich der Gipfel mit dem Titel „Greening the Economy: new Energy for Business“ darauf konzentrieren, wie die Wirtschaft umweltfreundlicher werden und wie sie neue Energiequellen nutzen kann. Vergangene Woche hat die Kommission ehrgeizige Klima- und Energievorschläge vorgelegt.
Wytze Russchen, der Organisator der Konferenz, sagte am 28. Januar 2008, Klimawandel und Energie seien heute die meist diskutierten Themen, sowohl auf politischer Ebene als auch in den Sitzungssälen der Unternehmen. Er fügte hinzu, der EBS beabsichtige, auf die Interessen der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zu reagieren.
Die jährlich stattfindende Veranstaltung – oft als das EU-Äquivalent zu Davos angesehen – wird von der EU-Arbeitgeberorganisation BusinessEurope und dem Verband der belgischen Unternehmen (FEB) organisiert – mit Unterstützung der Kommission und der slowenischen EU-Ratspräsidentschaft.
Der Gipfel wird hochrangige EU-Politiker und wichtige Akteure der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammenbringen. Es werden vier Plenarsitzungen und elf Workshops organisiert werden. Zu den Themen zählen Energieliberalisierung ebenso wie Europas Position im Rennen um eine kohlestoffarme Wirtschaft.
Inzwischen befinden sich Energie und Klimawandel ganz oben auf der Tagesordnung der EU-Politik. Ein neues Paket über erneuerbare Energien und CO2-Emissionsreduktionen wurde vergangene Woche von der Kommission vorgelegt (EurActiv vom 24. Januar 2008).
Philippe de Buck, Generalsekretär von BusinessEurope, sagte, nun, da die Kommission ihre Vorschläge vorgelegt habe, werde man sich an einem konstruktiven Dialog beteiligen. Man wolle gute Lösungen für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft finden.
Die EU-Unternehmensorganisation hatte zuvor ihre Bedenken über die Vorschläge geäußert. Sie hatte gesagt, die Vorschläge seien ‚nicht zufriedenstellend’. Hohe Ziele für erneuerbare Energien würden einen großen direkten und indirekten Einfluss auf die energieintensiven Industriebranchen, wie Stahl- und Chemikaliensektor, haben.
Rudi Thomaes, Vorstandsvorsitzender des Verbands der belgischen Unternehmen (FEB), sagte, das Kommissionspaket sei ‚sehr ehrgeizig’. Es stelle eine große Herausforderung für belgische Unternehmen dar. Thomaes erachtet das Potential für erneuerbare Energien in Belgien als ‚zu niedrig’.
Gleichzeitig sagte Thomaes jedoch auch, die Vorschläge der Kommission sollten nicht nur als eine Bedrohung sondern auch als eine Chance angesehen werden.
EurActiv ist gemeinsam mit INSEAD, einer Wirtschaftshochschule, Wissenspartner der Veranstaltung. Über das Programm der thematischen Workshops und der Plenarsitzungen kann auf der Blog-Plattform von EurActiv, Blogactiv.eu
, diskutiert werden. Eine eigene Rubrik über eine ‚umweltfreundlichere Wirtschaft
’ wurde speziell für den EBS zusammengestellt.