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Klimawandel wird zur Frage der nationalen Sicherheit [DE]

Veröffentlicht 17. April 2007 - Aktualisiert 29. Januar 2010
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Politische Instabilität, gescheiterte Staaten, Kriege wegen knappen Ressourcen sowie Millionen von Klimaflüchtlingen sind einige „Untergangsszenarios“, die in einem Bericht eines führenden militärischen Think Tank der USA beschrieben sind.

Der Bericht „National Security and the Threat of Climate Change“ (Nationale Sicherheit und die Gefahr des Klimawandels) vom 16. April 2007 wurde von einem militärischen Beratungsausschuss, bestehend aus 11 pensionierten Admiralen und Generälen, verfasst. Das Hauptaugenmerk des Berichts liegt auf den möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf die amerikanische nationale Sicherheit und auf militärische Operationen innerhalb der nächsten 30 bis 40 Jahre. 

Der negative Bericht bringt ebenfalls die Folgen der globalen Erwärmung mit der weiteren Zunahme von Terrorismus in Verbindung. Das „Chaos“, das aus globaler Erwärmung resultiere, könne ein Nährboden sein für Bürgerkriege, Völkermord und wachsenden Terrorismus, erklärt der Bericht.

Der Bericht führt folgende Empfehlungen an: Klimawandelpolitik sollte als eine Frage der nationalen Sicherheit behandelt werden und in Verteidigungsstrategien einbezogen werden. Des Weiteren sollten die USA stärkere nationale und internationale Verpflichtungen eingehen, um dem Klimawandel in angemessener Weise begegnen zu können.

Weiterhin unterstreicht der Bericht das wachsende politische Bewusstsein der politischen Führungskräfte darüber, dass Klimawandel mehr als ein Umweltproblem sei. Am 17. April 2007 wird sich auch der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner ersten Debatte über Klimawandel mit der Sicherheitsfrage der globalen Erwärmung auseinandersetzen. Für dieses Zusammentreffen hat die britische Regierung ein Strategiepapier zum Thema „Energie, Sicherheit und Klima“ („Energy, security and climate”) verfasst.

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